Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
brâchen
obd. Gl. und nur im Part. Prät. belegt:
‚einrit-. – Mhd. bræchen,
zen, -graben, -prägen, imprimere, signare,
c(a)elare, sculpere, exarare‘
præchen sw. v.
‚prägen‘. – Nhd. prägen mit -g-
Schreibung aus Landschaften, in denen ein ge-
sprochener palataler Reibelaut [ç] zwischen
Vokalen sowohl -ch- wie -g- fortsetzt. Anl. p-
hat sich in prägen festgesetzt, wie häufig, wenn
l oder r folgt, und vorzugsweise in Wörtern,
die nicht zu dem alten und geläufigeren
Stammgut der Schriftsprache gehören (s. Wil-
manns, Dt. Gr. I § 78, 1; Bahder, Grundlagen
226 ff.).