Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
blunder m.
blunder , m. congeries, quisquiliae, vilis supellex, heute plunder; man wird geneigt dies sonst wurzellose wort mit der vorstellung von blenden, mischen zu verknüpfen und darunter zu verstehen, was unordentlich über den haufen geworfen, zusammen geraft ist. altn. blundr ( gen. blunds) sopor, schw. dän. blund, gleichsam die unordnung, verwirrung, betäubung des schlafs, wo alles blinderblander untereinander geht. das erstemal begegnet der ausdruck in einem gedicht des 14 jh. ( altd. wäld. 2, 137), wo es von einem unruhig schlafenden heiszt: die deck und den plunder warf ich dicke her und hin, un…