Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
blinzen
blinzen , was blinzeln, franz. cligner, im thierepos ist Chanteclins name des hahns aus der natur gegriffen, weil der hahn beim krähen die augen zudrückt, blinzende er singende wart. Reinh. 133 ; daʒ er blinzender ougen pflac. Parz. 788, 22 ; nhd. die wile aber wir all nit wend gedenken, wo ein ieder lend, und leben blinzend in der nacht, hant wir keins rechten weges acht. Brant narrensch. 278 ; ihr machet eure worte durch kluges blinzen kund. Wiedemann juni 44 ; ich wolte die wege und stege durch die ganze welt blinzende finden. Weise freim. redner 702 ; ein männlein, das mit dünkeln und klüg…