Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auflodern
auflodern , flammam concipere: affecten lodern auf wie ein feuer. Lehmann 9 ; meine frau in zorn aufloderte. ehe eines mannes 195; seine ganze seele loderte, wenn wir so sagen können, in einen einzigen gedanken auf. Wieland 2, 213 ; wenn er, empfänglich wie er war, leicht aufloderte, wenn sein lebhaftes begehren zudringlich ward. Göthe 17, 16 ; die man kalte leute zu nennen pflegt, weil sie bei anlässen weder schnell noch sichtlich auflodern. 18, 91; ihr verstand ist nicht mehr meister ihres herzens, und nur zu zeiten lodern, gleich den blitzen in einer dunkeln nacht, hellere gefühle in ihr au…