Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anschwellen
anschwellen , incipere tumere, nnl. aanzwellen, gelind aufschwellen, empor schwellen: zur zeit, wo dem mädchen die brüste anschwellen und sich drehen; dô sich ir brüstel dræten unde ir reit val hâr begunde brûnen. Wolfram im Tit. 36, 2 ; im herbst, wann die traube anschwillt; im mai schwellen die knospen an; wolken schwellen am himmel an: angeschwollnes gewölke zog von mittag und abend dunkel am himmel auf und donnerte. Stolberg 3, 324 ; gewässer schwillt durch regen an: aber so ein traum stürzt wie ein angeschwollner strom über den damm. Bettine br 1, 241 ; töne schwellen an: je stärker ich d…