Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zetten verb.
zetten , verb. , einzeln, in kleinen stücken fallen lassen, streuen, verstreuen, ausbreiten; aus germ. * tadjan, das als hochdeutsches und nordgerm. wort fortlebt und der sp. 320 unter zatte behandelten idg. wurzel entsprossen ist; vgl. altn. teðja ( dung ) streuen ( entlehnt in ne. to ted das heu auf dem felde ausbreiten ), norw. tedja, schwed. dial. täda düngen. in der hd. schriftsprache siegt streuen im 17. jahrh. völlig über z., während die mdaa. es, z. th. neben der jüngeren form zetteln, jedoch auf die landwirtschaftliche sphäre eingeschränkt, getreu bewahren. die bedeutung das gemähte g…