Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wespel m., f.
wespel , m., f. , ( auch n. ), wespe. vielleicht ursprünglich nicht diminutiv zu wespe, sondern gleich 1 wespel rückbildung aus wespeln, wie auch wohl gleichbedeutendes 3 wispel teil 14, 2, sp. 733 aus 3 wispeln abzuleiten ist; dann aber zum diminutiv von wespe umgedeutet. vereinzelt schon frühnhd. belegt: wespel fucus (15. jh., md ) Diefenbach gl. 250 a ; rettichwasser ist gut welchem die wespeln oder spinnen gestochen hetten H. Brunschwig buch d. rechten kunst zu distilieren (1500) 92 a . in neuerer zeit nur mundartlich neben oder statt gleichbedeutendem wespe bezeugt ( zur verbreitung im th…