Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weibsleute
weibsleute , plur. zu weibsmensch, älter und reicher entwickelt als mann(e)sleute th. 6, 1581. nach einer vereinzelten, vielleicht auch entstellten, späten glosse wîblûte Steinmeyer-Sievers 1, 644, 49 ( die in mundum muliebrem Ezech. 16, 7 mundus ' schmuck ' zu verkennen scheint ) beginnt die geschlossene geschichte des worts spät im 16. jahrh.: haben allein der jungen weibsleute verschonet Nigrinus pap. inquis. 530 . noch in der ersten hälfte des 17. jahrh. selten ( Werder Roland 245 ; Harsdörffer frauenz.-gespr. 1 J 6 a ), lit. stets auf die mundartnahen schriftsteller beschränkt, am häufigs…