Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weiben verb.
weiben , verb. zu weib, mhd. wîben mhd. wb. 3, 721; Lexer 3, 814 , nicht vor dem 13. jahrh. bezeugte bildung, die bis ins 18. jahrh. häufig bleibt, seitdem nur noch in obd. ma. lebt ( Stalder schweiz. 2, 441 ; Tobler appenz. 447 ; Seiler basl. 314 f.; Schmid schwäb. 521 ; Schmeller cimbr. 170 ) und von da in mundartlich bestimmte literatur dringt ( Hebel sämmtl. werke 3 (1832) 476 ; Gotthelf 2, 103 ; Rosegger II 9, 373). in bair., tir., els. mundart wird weiben als ausgestorben bezeichnet ( Schmeller 2, 831 ; Schöpf 807 ; Menges-Stehle 384 ), weiben bei Logau 2, 6, 34 wird von Lessing 7, 408 m…