Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlegenheit f.
verlegenheit , f. 1 1) unentschlossenheit im handeln, zustand, da man nicht weisz, wie man sich benehmen soll. subst. entwickelt aus dem part. prät. verlegen zu verliegen. aus dem worte verlegen ( s. verliegen), das ursprünglich ' durch zu langes liegen träge, unthätig geworden ' bedeutet, hat sich mhd. verlegenheit in der bedeutung ' unthätigkeit ' entwickelt: hât er sich êren verzigen und wil sich bî ir verligen, unde giht des danne gelîch eim bœsen manne, daʒ erʒ ir ze liebe tuo, dâne geziehe sî niemer zuo; wan ir ist von herzen leit sîn unwirde und sîn verlegenheit. Hartmann Iwein 2863 . d…