Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlechen verb.
verlechen , verb. lech, d. h. durch austrocknung und hitze rissig werden ( s. th. 6, 472), mhd. verlëchen: beschowe unse herce, wie durre it is; want du vol gûdere waʒʒere bist. uluʒ in uns want dir nit enmag gebrechen. nimer enmag dîn brunne verlechen, nimmer enmugen dîne dugede cegân, die uns die riuire dûnt verstân. Haupt zeitschr. 10, 12, 5 ; wenn der ganze kerl vor gottes angesicht steht wie ein versiegter brunn, wie ein verlechzter eimer. Göthe 16, 130 ( hier steht in der ausgabe von 1775 ( s. 158) ein verlechter eimer und dies ist auch die frankf.-wetterauische form, verlechzt ist unbek…