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unbefangen

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
7 in 7 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

unbefangen

unbefangen

befangen Part.adj. ‘gehemmt, verlegen, voreingenommen’. Das Präfixverb ahd. bifāhan (8. Jh.), mhd. bevāhen ‘umfassen, umfangen, einschließen’ (zur Etymologie s. fangen) entwickelt schon im Mhd. adjektivische Verwendung des Part. Prät. bevangen, bevān ‘ergriffen, erfaßt’, dann ‘nicht frei im Urteil, verlegen’ (18. Jh.). Der verbale Gebrauch wird im 19. Jh. immer seltener. – Dazu unbefangen Part.adj., Befangenheit f., Unbefangenheit f. (alle 18. Jh.); doch vgl. einen vereinzelten Frühbeleg ahd. bifanganheit im Sinne von ‘Begrenztsein, Beschränkung’ (Hs. 12. Jh.).
567 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unbefangen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Unbefangen , adj. et adv. auf keine nachtheilige Art eingeschränkt. Ein aufgeklärtes und unbefangenes Gemüth, welches vo…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unbefangen

    Goethe-Wörterbuch

    unbefangen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Spezial
    unbefangen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    un|be|fan|gen adj. 1 (natürlich, nicht schüchtern) natural (-ai, -a) 2 (harmlos) naif (-s, -iva) 3 (unparteiisch) imparz…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unbefangen

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unbefangen

un- + befangen

unbefangen leitet sich vom Lemma befangen ab mit Präfix un-.

Zerlegung von unbefangen 2 Komponenten

unbe+fangen

unbefangen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

unbefangen‑ als Erstglied (1 von 1)

unbefangenheit

DWB

unbefangen·heit

unbefangenheit , f. , gegentheil von befangenheit, das ' lange nicht so gebräuchlich als unbefangenheit' Heynatz antib. 1, 205 . unbefangenh…