Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umherschweifen
-schweifen , erro ich schweyff umbber, zieg hin und wider, bleib nit an eym ort Alberus (1540) b 2 a : das du weit hin und här auff der erden umbhärschweiffest S. Münster cosmogr., vorr. 3 ; alles ( bienenvolk ) schweifet umher in die geräumigen felder Overbeck gloss. melitt. (1765) 117 ; uneigentlich: schweifft er ( der teufel ) so umbher mit vergeblichen worten Luther 26, 319 W.; auff vil wort pochen ..., auff den plan umherschweyffen Luther 7, 682 W.; er las die akten nicht ganz, sondern schweifte nur umher Hippel lebensläufe (1778) 3, 1, 321 ; rohe und umherschweifende begriffe von der got…