Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
übereilen v.
übereilen , v. , überfallen, überhasten. mhd. überîlen, erst vom 14. jahrh. an belegt. nl. overijlen; dän.-norweg. overile und schwed. öfverila aus mnd. entlehnt, untrennbare verb. Campe bucht für die bedeutung hinübereilen das verb. als trennbare verbindung, dieser gebrauch läszt sich nur ganz vereinzelt nachweisen ( vgl. Hölderlin 1, 197, 35 ). A A. transitiv: A@1 1) überfallen Schiltberger 17, 15 ; opprimere, obruere Schönsleder prompt. M 4 a ; sopragiungere sorprendere Kramer (1678) 1067 a ; meist mit dem nebensinn des unvermutheten, plötzlichen. die wbb. bringen dies auch vielfach zum aus…