Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
talpe m. und f.
talpe , m. und f. pfote, tatze, verächtlich auch von hand und fusz; vgl. DWB delben , DWB telben : er ( der bär ) ward in einen talpen wund. Liliencron volksl. 146, 8 ( schweiz., vom j. 1477); weil sie ( auf dem kopfe des Simplicius sitzende katze ) aber auch biszweilen die ( angreifenden ) hund auf die nase schlug, beflissen sich dieselbige, sie mit ihren talpen herunder zu bringen und gaben mir damit manchen unfreundlichen griff ins gesicht. Simplic. 1, 645, 3; ( zum hündchen ) so, jetzt wart schön auf, gieb ihr ( der tante ) den talpen. Gotthelf schuldenb. 57 . Stalder 1, 260 ; wenn ihrer z…