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stürmer

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

stürmer m.

Bd. 20, Sp. 625
stürmer, m. , seit dem mhd. belegt. 11) in anwendung auf menschen. 1@aa) ursprünglich soldatisch, 'kämpfer'; vgl. stirmer conflictor Diefenbach 141c: vil guote sturmare sint die helde ûz Bêheimlant Biterolf 10002; gelegentlich in jüngerer dichtersprache: der eiserne stürmer im kampfgewühl Freiligrath 6, 247. vornehmlich gilt aber seit dem frühnhd. die engere bedeutung 'anstürmer', insbesondere 'oppugnator', s. Frisius 923b: sie hetten vil glücklicher wider die stürmer gezogen, dan das sie nach dem sig und nach dem würgen der iren erst ansprungen Joh. Cochläus historia von den alten Hussen zu Behemen (1523) c 4b; under die stürmer soll man auch werffen fässer, die gantz wenig gebunden seindt L. Fronsperger kriegsbuch (1573) 2, H h 3a; das leben Demetrij, desz mächtigen königs, den man einen stürmer und zerbrecher der stätt genannt Xylander Plutarch (1581) 433b; dann er schrift sich, ein stürmer der Dänen, ein strafer der Bremer Hans Regkman lübeck. chron. (1619) 106; der himmel bedeckte die stürmer mit einem dicken nebel französ. Simplicissimus (1683) 2, 506; von den wällen rollen balken, und es schneyet pfeil und stein; hier hört man die stürmer brüllen, dorten die verwundten schreyn v. Schönaich Hermann (1751) 171; eingeschlossen von den furchtbaren stürmern, sahen Sirmiums einwohner mit verzweiflung ihrem schicksal entgegen J. A. Feszler Attila (1794) 146; ein gewisses grab öffnete sich dem waghälsigen stürmer in seinen (des Lechs) wellen Schiller 8, 230 G.; schon manche stunde lang hatte der ... kampf gedauert, in ... erneuten anfällen der stürmer, in ... kräftigen widerstand der belagerten Fouqué altsächs. bildersaal 2, 197; so kamen die stürmer in den ersten hof, stellten hier ihre kanonen auf Dahlmann gesch. d. französ. revol. (1845) 232; ein rasendes feuer empfängt die stürmer D. v. Liliencron sämtl. w. 1, 258; und weiter — die schanze hinein, hinaus weht der sturm mit saus und braus, die stürmer von andern schanzen her schlieszen sich an, immer mehr, immer mehr Fontane ged. (1908) 269; sammt den knochen der vertheidger und der stürmer Scheffel trompeter 254; da soll es öfter als einmal geschehen sein, dasz die burg in gefahr war, von kühnen stürmern eingenommen zu werden P. Rosegger schr. I 3, 116; sie kamen immer wieder in neuen angriffswellen als ein unerschöpfliches meer von stürmern an unsere stellungen Berliner lokalanzeiger vom 23. juli 1916; die wolkenbäche verursachten ein einziges, dasz die stürmer wirrer und schreiender stürmten H. Grimm volk ohne raum (1926) 1, 500. bildlicher gebrauch sucht verbindung mit einem genetivobject; religiös: dann die anplatzer ains frembden vatterlands und die ungerechten stürmer des frids und die betrieber der rute der unschuldigen christen ... sind nit Christi, sondern des teufels vorfechter Marx Müller v. Westendorff (1545) 49a; als die Römer der auffrhuren, so die stürmer des bapstthumbs erregt hatten, waren widerdrüssig worden Zach. Müntzer bepstliche geschicht (1566) 272; disz ist der lehrer in Asia, der vater der christen, der stürmer unserer götter P. Crocius grosz martyrbuch (1617) 11b; Luther, der stürmer, hatte in den alten kirchenbau eine bresche gelegt K. Burdach festschrift f. E. Mogk (1924) 323; im moralischen: nein du stürmer und zerreisser aller guten gewonheit und sitten, Hanna helts nicht mit dir und redt nicht mit dir Wicelius annotationes (1536) 95b; stürmer der tugend Jean Paul 2, 170 Hempel; in der literatur: hat sich nicht Göthe in der freigeistigsten zeit seiner jugend des fabeldichters angenommen gegen die stürmer des alten Parnasses? Gervinus gesch. d. dtsch. dichtung (1853) 4, 90. 1@bb) 'aufrührer, revolutionär, schwarmgeist' u. ä.; auf religiösem gebiete besonders im reformationszeitalter: in betrachtung der uffrürischer vernewerung, do ich Christum hie und dort mit worten antzeygt vermerck, aber tzu finden seynen worten und diszer sturmer wercken noch unmuglich acht Jost Ludwig Dyetz sendbrieff (1527) a 4b; Carlstad, aller schwermer und stürmer vater zu unsern zeyten Mathesius ausg. w. 3, 77 L.; schwermer und vielerley ketzer stürmer und unnütze schwetzer B. Waldis psalter (1553) 143a; doch auch sonst: diese stelle geht eigentlich gegen die stürmer und heftigen neuerer F. Schleiermacher sämtl. w. I 5, 567; dasz der dom in seiner pracht und festigkeit selbst den verruchten stürmern widerstanden habe Immermann 18, 39 Boxberger; dieser geist (der reformation) ... war Friedrich Wilhelm iii. selbst nicht fremd, wenngleich er die überlieferung gegenüber den umwälzenden stürmern ... wahren muszte v. Alten hdb. 4, 812; in dem deutschen gährenden vorfrühling, da die menschen inniger beten wollten und meinten, gott brenne so heilig in jedem herzen, dasz ein bild des händewerkes ihn beleidigen und verkleinern müsse, hatten leidenschaftliche stürmer oder mitläuferisches gesindel den steinernen (crucifixus) umgestürzt H. Grimm volk ohne raum (1926) 1, 126; politisch oder literarisch: sein gedicht 'mein vaterland' ist von stürmern wie von 'gutgesinnten' mit freude aufgenommen worden jahrb. d. Grillparzergesellsch. 2, einl. 21; die lauten stürmer der romantischen schule H. v. Treitschke hist. u. polit. aufsätze (1886) 1, 84. der letzte beleg ist bereits nachwirkung des literarhistorischen begriffs der stürmer und dränger (vgl.sturm und drang, sp. 584): übrigens machte sich die opposition gegen die 'stürmer und dränger' nicht blosz in kritiken und andern öffentlichen äuszerungen kund Heinr. Kurz gesch. d. dtsch. lit. (1873) 3, 14; wie der stoff ganz im sinne der stürmer und dränger gewählt ist O. Roquette gesch. d. dtsch. dichtung (1882) 2, 223; erst die stürmer und dränger packen die ... sozialen fragen energisch an J. Wahle d. Weimarer hoftheater (1892) 218; auch jenseits dieser speciellen anwendung wird die verbindung secundär gebraucht: ein ächter stürmer und dränger, schlug er pfaffen und junker, pedanten und spieszbürger, ... mit der geiszel des witzes W. H. Riehl gesch. aus alter zeit 2, 11. zusammensetzungen. stürmer- und drängerhaut: wieder andere wären dagegen am liebsten in ihrer natürlichen stürmer- und drängerhaut näher gegangen, aber die mode war stärker als ihre courage F. Kürnberger d. Amerikamüde (1855) 169; stürmer- und drängerlaufbahn: so kam es, dasz ich seiner stürmer- und drängerlaufbahn mit spannung und teilnahme folgte R. Hamerling 13, 94. dann allgemeiner, 'heftiger, stürmischer, zorniger, polternder mensch' u. dgl.: stürmer cerebrosus Stieler 2229a; impetuosus animus Frisch 2, 353b; huomo turbulento e tumultuante Kramer 2 (1702) 1028c; ein vernünfftiger mann behelt den glimpff, aber ein stürmer, polterer, neidhammel, granner, gruntzer, wunderer, bey deme das weib kein wort reden darff, ... gibt manchesmal ursachen zu viel bösem Mathesius Syrach (1586) 53b; ein unartiger und wüster stürmer W. Bütner epitome historiarum (1596) 272b; von den ehrsüchtigen und unruhigen stürmern, die den sanfftmüthigen auch aufreitzen, bildet Gabriel Simeonis ein emblem, einen widder G. Treuer dtsch. Dädalus (1675) 1, 634; vier stürmer (renommisten) hör ich schon nach diesem saale steigen Zachariä poet. schr. 1, 42; die ihn (Pindar) ... für einen unbesonnenen stürmer halten Herder 24, 337 S. 1@cc) stürmer der die sturmglocke läutet Rädlein europ. sprachschatz 1, 859a. 1@dd) in der sprache des modernen sports bezeichnet stürmer den spieler, der den ball in das feindliche mal oder tor zu bringen hat; allgemein. 22) stürmer als sachbezeichnung. 2@aa) 'sturmwind', selten: zu Villa Bagnaria hat derselbige stürmer die häuser bis aufs fundament umgerissen, balcken, dihlen und andere stücker durch die lufft hinweggerafft E. Francisci lufftkreis (1680) 1109; wann die stürmer selbst aus Äols hölen kommen Postel Wittekind (1724) 244; stürmer sturmwind, vent orageux, orage Mozin-Biber-Hölder wb. d. frz. spr. 2, 343b. 2@bb) störmer ein kleines segel Colmar Schumann Lübeck 35. 2@cc) stürmer brandende flutwelle, s. Meyers conv.-lex.7 11, 1075. 2@dd) im obersächs. dass. wie sturmfasz 2 (s. d.), vgl. Albrecht Leipz. ma. 220a; Müller-Fraureuth 2, 585. 2@ee) wohl nicht ohne verbindung mit sturm III 2 'hutkrämpe' (vgl. hingegen Weigand-Hirt 2, 1001) bezeichnet stürmer einen groszen hut, besonders den drei- und zweispitz um die wende des 18. jh. er war der hut für festliche gelegenheiten und zeremonien: chorschüler, ... etwa 30 an der zahl, gingen, 4 mann hoch, arm in arm, mit groszen stürmern auf den köpfen, der präfect voraus, durch die straszen Göthe IV 23, 329 W.; schon die beiden rothröcke vor dem senatszimmer, mit den hellebarden in der hand und den sauberen weiszen strümpfen über den langen beinen, dem groszen stürmer auf dem kopfe, sehen zu bürgerlich und prosaisch aus Beurmann Frankfurter bilder (1835) 55; ähnlich in manchen mundarten Mittel- und Norddeutschlands, z. b.: stürmer dreieckiger hut Spiesz henneberg. id. 234; vgl. noch Müller-Fraureuth 2, 585; Woeste westf. wb. 261a. besonders bei den studenten war dieser grosze hut, der auch Napoleonshut oder preuszischer hut (nach der uniform des militärs) hiesz, bei festlichen gelegenheiten sehr beliebt, wurde aber auch bald zur alltäglichen burschentracht getragen: selten sieht man auch (unter den studenten zu Halle) auffallende kleiderfratzen, stürmer (hüte, wie man sie 1672 in Spanien getragen hat), kanonenstiefel usw. Laukhard leben 3, 311; (Göthe) erzählte ... einmal, wie ein hallischer renommist in kanonen und mit stürmer ins Berliner theater kommt und, als einiger spectakel entsteht, auf die bank steigt und ruft: schauderhafter plebs, sei stille! worauf alles still wird Göthes gespr. 3, 281 Biedermann; der stürmer, mit hohem weiszem federbusch und goldenen quästen, thronte majestätisch auf dem haupte (1835) Felix Schnabels universitätsjahre 62 Bierbaum; alle mit den monströsen dreieckigen hüten, den sogenannten stürmern, bedeckt H. Steffens was ich erlebte 7, 27; die präsiden des kommerses wurden von den verbindungen gestellt, auch ich war einer davon und trug das festcostüm, einen unförmlich hohen zweistutz mit silberagraffe, welcher stürmer hiesz G. Freytag ges. w. 1, 84; er wuszte zuletzt, dasz nach zurückgelegtem triennium stürmer, hieber und kanonen verkeilt werden muszten Holtei 40 jahre 3, 4; süddeutscher protest: als lächerliche neuerung kam der stürmer (preuszische hut) auf F. Th. Vischer ästhetik 2, 292; vgl. noch Klosz burschenspr. 40; Kluge studentenspr. 129a. von diesen hüten wurde der name übertragen auf die heutigen studentischen stürmer: die heute leider sehr beliebten stechmützen oder Österreichermützen, fälschlicherweise stürmer genannt, sind in den 1840er jahren, wie es scheint in Bonn, aufgekommen; indessen zeigt ein stammbuchblatt von Jena 1813 schon eine ganz ähnliche mütze. übrigens nannten die Wiener studentenlegionäre von 1848 ihre schlapphüte ebenfalls 'stürmer' — ein zeichen dafür, wie solche bezeichnungen von einem zum anderen gegenstand springen können Fabricius die dtsch. corps (21926) 452; zuweilen mit einer farbigen studentenmütze, einem sogenannten stürmer angetan Th. Mann königl. hoheit (1909) 149. 2@ff) ohne anknüpfung bleibt die im obersächsischen ehemals übliche bedeutung 'buch, schmöcker, scharteke': Schultze schlug einen alten störmer auf und wolte beweisen, das wort hundsfut wäre eigentlich kein schimpfwort Sylvanus d. verwöhnte muttersöhngen (1728) 166; er hatte einen alten lateinischen stürmer in quarto zum pfande gegeben quelle des 18. jh. bei Müller-Fraureuth 2, 585.
11574 Zeichen · 187 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stürmer

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Stürmer , des -s, plur. ut nom. sing. eine Person, welche stürmt, doch nur in einigen Zusammensetzungen; z. B. Bilde…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stürmer

    Goethe-Wörterbuch

    Stürmer [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stürmer

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Stürmer , soviel wie »brandende Flutwelle«, s. Ebbe und Flut , S. 332 f.

  4. modern
    Dialekt
    Stürmer

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Stürmer m. einer, der's immer eilig hat Hlkr.

  5. Spezial
    Stürmer, und Drängermpl

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Stürmer , mpl und Dränger поэты , мн и писатели Бури и натиска

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stuermer

14 Bildungen · 11 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von stuermer

sturm + -er

stuermer leitet sich vom Lemma sturm ab mit Suffix -er, mit Umlaut-Wechsel.

Zerlegung von stuermer 2 Komponenten

stuer+mer

stuermer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stuermer‑ als Erstglied (11 von 11)

stürmerblitz

DWB

stuermer·blitz

stürmerblitz , m.; vom geschütz: seelig, der nun sicher stehet, meer und heeren müszig gehet; der in seiner ruhe mast, ferne von dem jammerl…

stürmerei

DWB

sturm·e·rei

stürmerei , f. 1) aufrührerei: so höre ich wohl Erasme, es musz nu eyn stürmerey und ungeheuer heyszen, daz ich widern Hochstrat geschrieben…

stürmereich

DWB

stuermer·eich

stürmereich , adj. : noch immer rauscht dein stürmereicher strom, furchtbar jahrhundert Zachariä hinterl. schr. (1781) 3 ; es ist des herzen…

stürmerin

DWB

sturm·erin

stürmerin , f. 1) ungestüme kämpferin; mhd. von der minne: ir beider vrouwe, die Minne, die vreche stürmerinne Heinrich v. Freiberg Tristan …

stürmerisch

DWB

stuer·merisch

stürmerisch , adj. , im 17. und 18. jh. öfter neben dem üblichen stürmisch. 1 1) von naturvorgängen; wind und wetter, die see ist stürmerisc…

stürmersausen

DWB

stuermer·sausen

stürmersausen , n. : wann das unglücksmeer sich regt und die creutzeswinde brausen, Jesus ihr getümmel legt, wehret ihrem stürmersaussen J. …

stürmerschritt

DWB

stuermer·schritt

stürmerschritt , m. : es wirbeln die trommeln, es rufen die fahnen, die pfeifen jauchzen im stürmerschritt E. Leibl zelt unterm stern (1931)…

stürmersinn

DWB

stuermer·sinn

stürmersinn , m. : Saturnus ist bereit, alszbald von sich zu legen den harten stürmersinn, die rauhe grimmigkeit A. Augspurger reisende Clio…

stürmerstimme

DWB

stuermer·stimme

stürmerstimme , f. : ich lasse nu das müde meer der welt, ... des nordens stürmerstimm, der fluten schaumend brausen Harsdörffer frauenzimme…

stürmerwind

DWB

stuermer·wind

stürmerwind , m. : er darff dem stürmerwind sein leben nicht vertrauen, des meeres silberschaum, die wellenberge schauen Harsdörffer frauenz…

stürmerwirbel

DWB

stuermer·wirbel

stürmerwirbel , m. : so folgen wir nun deinen glückesstraszen, die wir das meer und stürmerwürbel hassen Harsdörffer Diana (1646) 3, 119 .

stuermer als Zweitglied (2 von 2)

Bilderstürmer

RDWB1

Bilderstürmer Pl. иконоборцы übertr. ниспровергатели авторитетов устойч.

bilderstürmer

DWB

bilder·stuermer

bilderstürmer , m. εἰκονοκλάστης , der auf die bilder stürmt: bilderstürmer wollen einen neuen glauben predigen. Göthe 33, 11 . Schiller 833…

Ableitungen von stuermer (1 von 1)

bestürmer

DWB

bestürmer , m. invasor, aggressor. Stieler 2229 .