Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strohwisch m.
strohwisch , m. , strohbüschel, strohbündel; seit dem mhd. bezeugt ( s. Lexer 2, 1250 ), z. t. mit flektiertem bestimmungswort, vgl.: wîngarten, boume, gesaetez velt al die wisen unt die heide, ors und ander vihe diu beide, al den bû unz an den strôwes wisch ( var. stros, stro) Wolfram v. Eschenbach Willehalm 256, 27 L.; stroweswüsch städtechron. 9, 656. beispiele für mannigfache verwendung: kyn, spen und holtz zum fewer frisch, ein besn, strowisch und flederwisch Hans Sachs 4, 341 lit. ver.; man stellt manchen für ain schanz, der nie sah, wie der bär danzt vnd ist als wann man strowisch steck…