Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Strieme f.
Strieme f.
Strieme f. Striemen m. ‘auf der Haut sichtbarer blutunterlaufener Streifen’. Mhd. strieme m., nhd. Striemen m. (mit -n aus den obliquen Kasus, Anfang 17. Jh.), Strieme f. (aus dem Plural gebildet, 16. Jh.) ‘Streifen’, seit dem 14. Jh. ‘blutunterlaufener Streifen auf der Haut als Folge von Schlägen’, auch ‘Riefe, Rippe, Furche’ (16. Jh.), mnd. strēme ‘Narbe, Strich, Streifen’, mnl. strieme, nl. striem und (ablautend) ahd. strīmo (um 1000), mhd. strīm(e) ‘Streifen’, nhd. (mundartlich) Streim(e) sowie mhd. strām ‘Streifen’, nhd. (älter, aber noch mundartlich) Stram führen als Bildungen mit m-Suffix (sofern nicht Vokalwechsel innerhalb des Germ. anzunehmen ist) auf ie. *streu- (bei mhd. -ie-) bzw. *strei- (bei mhd. -ī-) oder *strē- (bei mhd. -ā-), sämtlich Erweiterungen der Wurzel ie. *ster- ‘Streifen, Strich, Strähne, Strahl’ (s. Strahl).