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Strieme

mhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
13 in 11 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
18
Verweise raus
22

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Strieme f.

Strieme f.

Strieme f. Striemen m. ‘auf der Haut sichtbarer blutunterlaufener Streifen’. Mhd. strieme m., nhd. Striemen m. (mit -n aus den obliquen Kasus, Anfang 17. Jh.), Strieme f. (aus dem Plural gebildet, 16. Jh.) ‘Streifen’, seit dem 14. Jh. ‘blutunterlaufener Streifen auf der Haut als Folge von Schlägen’, auch ‘Riefe, Rippe, Furche’ (16. Jh.), mnd. strēme ‘Narbe, Strich, Streifen’, mnl. strieme, nl. striem und (ablautend) ahd. strīmo (um 1000), mhd. strīm(e) ‘Streifen’, nhd. (mundartlich) Streim(e) sowie mhd. strām ‘Streifen’, nhd. (älter, aber noch mundartlich) Stram führen als Bildungen mit m-Suffix (sofern nicht Vokalwechsel innerhalb des Germ. anzunehmen ist) auf ie. *streu- (bei mhd. -ie-) bzw. *strei- (bei mhd. -ī-) oder *strē- (bei mhd. -ā-), sämtlich Erweiterungen der Wurzel ie. *ster- ‘Streifen, Strich, Strähne, Strahl’ (s. Strahl).
847 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STRIEME

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    STRIEME s. ich STRÎME .

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Strieme

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Strieme , plur. die -n, Diminut. das Striemchen, Oberd. Striemlein, ein Wort, welches so wie Streifen und Striefe ei…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Strieme

    Goethe-Wörterbuch

    Strieme [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    Striemef. m.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Strieme f. , Striemen m. : 1. 'blutunterlaufener Streifen (von Prellungen, Quetschungen, Stock- oder Peitschenhieben u. …

  5. Spezial
    Strieme

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Strie|me f. (-,-n) 1 (blauer Fleck) bota (-tes) f. 2 ‹pop, umor› sonjin (-s) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit strieme

14 Bildungen · 13 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von strieme

striemen + -e

strieme leitet sich vom Lemma striemen ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

strieme‑ als Erstglied (13 von 13)

Striᵉmelken

WWB

striemel·ken

Striᵉmelken n. 1. kleiner Streifen ( Dor Wl ). — 2. Fetzen, jedes wertlose Stückchen ( Stf Ar).

striemellachs

DWB

striemel·lachs

striemellachs , m. , in streifen (striemel) geschnittener geräucherter lachs ( vgl. streimellachs): die lachse von mittlerer grösze werden .…

striemen

FWB

1. s. strieme 4.; 2. ›Wellen werfen, strömen‹ (von dem se); hier als Ütr. anschließbar: ›den Lauf der Welt als einen Strom erzählen‹ (?).

striemenbock

DWB

striemen·bock

striemenbock , m. , eine bockkäferart: cerambyx liciatus Krünitz öcon. encycl. 176 (1841) 1 . —

striemenerz

DWB

strieme·nerz

striemenerz , n. , ' ein gestreifeltes erz, welches streifen in seiner mitte hat ' ebda; vgl. Mathesius Sarepta (1571) 106 b unter striem 1.…

striemenhelmschnecke

DWB

striemenhelmschnecke , f. , buccinum vibex L. Krünitz öcon. encycl. 176 (1841) 1 . —

striemenlos

DWB

striemen·los

striemenlos , striemlos, adj., ' frei von striemen ', botan. terminus, zu striem 1: evittatus striemenlos, der gegensatz von vittatus Bischo…

striemensame

DWB

striemen·same

striemensame , m. , name eines doldengewächses ( vgl. striem 1): molopospermum Röhling Deutschl. flora 2 (1826) 403 ; Schlechtendal flora v.…

striemenschild

DWB

striemen·schild

striemenschild , m. , name einer schildkäferart: cassida vibex Krünitz öcon. encycl. 176 (1841) 1 . —

striemenschwirl

DWB

striemenschwirl , m. , name eines sibirischen singvogels: locustella lanceolata Brehm tierl. 3 4, 128 P.-L. —

striemenweise

DWB

striemen·weise

striemenweise , adj. , ' in striemen '. striemweis Schottel haubtspr. (1663) 459 : und gab ihr ... einen so derben schilling, dasz das keusc…

strieme als Zweitglied (1 von 1)