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straub

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

straub adj.

Bd. 19, Sp. 937
straub, adj. , emporstarrend, rauh. herkunft und verbreitung. and. (und amfrk.) strūf, strūv-, mhd. strūb, strūp, strūve, mnd. strūf, strūv-, nl. stroef, s. Franck et. wb. 677. zur idg. wurzel *ster 'starr, steif sein', s. Walde-Pokorny 2, 635, zu der auch das vb. sträuben und mit kurzem vocal das adj. struppig gehören. — straub ist im mittelalter auf hd., md. und nd. gebiet gleich gut bezeugt; nach dem 17. jh. ist es nicht mehr schriftsprachlich. im nhd. steht an stelle von straub in den meisten seiner anwendungen heute struppig (s. d.). mundartlich lebt straub jedoch im ganzen nd. und in der schweiz, s. Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 343; Woeste westfäl. 260a; Schumann Lübeck 87; Mi mecklenburg. 88b; Danneil altmärk. 215a; Frischbier preusz. 2, 383a; Staub-Tobler schweiz. id. 11, 1931; s. auch u. 1 und 2. auf grund ihrer ma. gebrauchen Jer. Gotthelf und Gottfr. Keller das wort.zu diesem adj. gehört der fam.-name nd. Struve, hd. Straube (vgl. schweiz. id. 11, 1941), eigentlich 'der mit zottigem, lockigem haar' (s. u. 1 a), gebildet wie Kruse und Krause; hierher auch der langobard. pers. name Strupo, s. Wilh. Brückner in: qu. u. forsch. 75, 307. bedeutung und anwendung. 11) im plastischen sinne. 1@aa) emporstarrend, sich sträubend, in einzelnen teilen emporstehend, wie sträuben A 2, sp. 944, vom haupthaar 'struppig', zuweilen auch 'lockig': strūua pilis in contrarium versis Straszburger gl. bei Wadstein as. sprachdenkm. 106; struuer crispus ahd. gl. 3, 384, 34 St.-S. (nd. des 13. jhs.); wiz vnd clare hut, die stime gelster vnd lut lanc strup gel har, ir gesichte licht vnd clar Herbort von Fritzlar 3255 Frommann; he was ein herlich stark man von libe unde wol gepersoniret unde grosz von allem gelune, unde hatte ein grosz heubt mit einem struben widem brunen krulle, ein breit antlitze Tileman Elhen Limburg. chron. 51, 7 Wyss; ik (ein toter) ligghe hir uppe eyner baren mit minen struven haren, de oghen stad my to stare visio Philiberti in: nd. jb. 5, 33; N. ist graw mit einem struben härlin signalment v. j. 1448 bei Staub-Tobler 11, 1933; die beklagten ubeltheter, mit jhrem langen bart, strauben haar unnd schwartzen trawerkleid J. Calvin institut. christ. relig. (1572) 2, 140; ein sehr groszes wildes schwein ... mit strauffen haaren auff der dicken haut und auffgeworffenen harten borsten Cyr. Spangenberg jagteuffel (1560) S 2b; von einem knaben mit lockigem haar: mit zwain turteltuben den jungen knaben struben lost si in wider mitte, als do was des landes sitte der saelden hort 1882 Adrian. mundartlich vom struppigen haar: struve haare Hennig preusz. 268; ds meitschi hat so leidi züpfe und so kurzes und strubs haar, dasz d züpfe grad si wie säustileni Basler hink. bote (1900) bei Staub-Tobler 11, 1933; der gröszte brülli (schreier), der mit dem strübsten haar Gotthelf käserei 253 Bartels; krauses haar und glatte stirn macht gar schöne leute, aber strubes haar und hirn wird dem spott zur beute Basler hink. bote (1873) a. a. o. ebenso von den federn, dem kamm des federviehs usw. 'emporstarrend, borstig', wie sträuben A 2 b: die bälge gehören sich jederzeit nach dem winde zu stecken, darmit die federn nicht strub werden J. C. Aitinger jagd- u. weidbüchl. (1681) 82; der ehstand wird im mechtig schwer, sein kinder sein so gut als er geraten semptlich nach dem stamm und führen einen strauben kamm Barth. Ringwaldt laut. wahr. (1598) 307; in diesem sinne elliptisch von tieren, 'mit emporstarrendem gefieder': ... div turtel tube div slehte niht div strube Hugo von Langenstein Martina 207 Keller; straub werden 'die federn gegen jem. sträuben' als zeichen der feindlichkeit, s. sträuben B: in die tuvelhafte clus wart bracht die gotes tube. do wart kein ir vil strube manic tuvels habech spil väterbuch 36406 Reissenberger; welche (krähe) ... struub und chuppig auf einem marchstein sitzt Friedli bärnd. 6 (1925) 181. ebenso vom fell usw. anderer tiere: der rachen (des löwen) ist weit ..., die lippen dünne; der hals grosz und straub, doch mäszig dicke O. Dapper Africa (1670) 18a. struva cauda tortuosa Straszburger glossen bei Wadstein 107, 1. in der Schweiz vom emporstehenden tierischen fell: es strūbs gitzi 'ziege mit nicht glattem haar' Staub-Tobler 11, 1933; die nassen mäuse sind bekanntlich noch viel ekelhafter als die struben Gotthelf ebda.; besonders in fester ausbildung vom rindvieh: strūbi chueli 'kühe, deren nie sich glättende haare auf konstitutionsfehler schlieszen lassen' Friedli bärnd. in: schweiz. id. 11, 1932; bildlich: es ist schon manches strübere kalb, als er ist, gelecket worden Gotthelf bei Staub-Tobler 11, 1932. — auch in verschiedenen einzelnen anwendungen mit der gleichen grundbed. des plastischen 'emporstarrend' im sinne von 'uneben, widerstrebend': gleich ob einer ein bleier winckeleisen nach den rauchen strauben holtz und nit das straub holtz nach dem winckeleisen richten wolt Erasmus, paraclesis teutsch B 4b; im gegensatz zu 'glatt, geschlossen': während die zapfen (der tanne) sich öffnen oder strub werden und die samen herausfallen a. d. j. 1829 bei Staub-Tobler 11, 1933; von einer flüssigkeit, vgl. Notkers wîlon struben sih (sp. 944): struuera crispo (liquore) ahd. gl. 2, 562, 68 St.-S. (Kölner hs. des 11. jhs.). ebenfalls als 'rauh' erklärt, doch vielleicht zu 1straube 'schraube', in einer schmiederechnung a. d. j. 1555: item von ainem strupen nagel 1½ D stadtr. v. Überlingen 450 Geier.als bezeichnung der hohlmünzen (brakteaten), im gegensatz zu den schlechten 'glatten' pfenningen, im älteren nd.: struffe (pfenninge) Tileman Friese müntzspiegel (1553) in: jahrb. d. gesch. ver. f. Göttingen 2, 9; strube penninge aus alten quellen in: zs. f. numismatik 26 (1908) 199; vgl. auch straubenpfennig. 1@bb) 'uneben, rauh', mehr auf eine gesamtfläche bezogen, in übergängen zu a: hirtus ru, struf nd. voc. a. d. j. 1417 Diefenbach nov. gl. 204b; struuf unglatt, rauh anzufühlen Krüger plattd. spr. in Emden 68; besonders von der haut: amedunck gesoden unde gedrunken in warmen beer ... dat maket de struven stroten, ok de struven borst slicht herbarius (1483) bei Schiller-Lübben mnd. 4, 444; harte und straube hände wie ein reibeisen qu. a. d. j. 1724 bei Schmeller-Fr. 2, 803; strufe handen 'rauhe, schwielige hände' Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 343; is dy de tunghe struf eder bladerich gheworden, so wrif se myt mynten bei Schiller-Lübben mnd. 4, 444; struwe haut 'die sich rauh und hart anfühlt' Frischbier pr. 383; von tannennadeln, a nahestehend: musz ein strub fressen sein, selbst für kühe J. Gotthelf käserei 38 Bartels. vom erdboden; besonders von wegen 'uneben, schwer passierbar': de wech was scharp unde struf seelentrost (1407) bei Schiller-Lübben 4, 444; er ist durch alle gestreuche und straube wege hindurch brochen Justus Jonas urspr. d. türk. reichs (1538) M 3b; mundartlich: der weg ist strube 'rauh, mit halbgeschmolzenem eise bedeckt' schweiz. id. 11, 1933; dür e chrache nefhi geit der weg strub ebda. vom acker 'uneben, schwer zu bearbeiten': denn der kohl machet die annoch straube und harte erde mürbe und bequem andere früchte zu bringen Becker hausvater (1714) 104; unter hinzugesellung einer übertragenen bed., vgl. u. 2: wildes strubes land kriegte man unter den pflug Gotthelf ausgew. w. (1928) 2, 201 Siegfried; der acker gset strub us 'verwahrlost' Hunziker Aarg. 261. 1@cc) 'struppig, ungepflegt', in noch sichtbarer übertragung aus der plastischen bedeutung 'struppig im haar, fell, gefieder usw.' (s.a), anders als u. 2: (sie straften) nicht allein diejehnigen, so sie (die hunde) zu traub unnd mager, sondern auch die, so sie wol auszgefüddert G. Klee berümter leute leben (1589) 1, 83; struve hunt Schütze holst. 4, 214; estrubi chue 'eine ungestriegelte und ungereinigte kuh' schweiz. id. 11, 1934; die kuh war mager, strub anzusehen, hatte noch nicht lange ausgetragen; ... niemand sah auf die strube kuh Gotthelf ausgew. w. (1928) 2, 165 Siegfried; e strube chärli zerzauster kerl schweiz. id. 11, 1934; dasz ... ein mann, wenn er nicht gebartet hat, daheim strüber und wüster aussieht, als wenn er gesuntiget ist, selb versteht sich Gotthelf ebda.; Röseli hätte Sami umhalst, wenn er nicht gewehrt und gesagt hätte, nüt, nüt, er sei gar strube a. d. j. 1897 bei Staub-Tobler 11, 1935; noch stärker abgezogen: sie (die frau) und das ganze haus sahen so straub aus, dasz ich jetzt wohl weisz, warum man ihnen Strubpeters sagt J. Gotthelf ges. schr. (1855) 1, 104; eine strube, verwahrloste hütte J. Gotthelf bei Staub-Tobler 11, 1935. 22) im inneren, nicht plastischen sinne von 'rauh': struyff, stuyr, stugge, drijst, suyr, onsuet, wreet, streng, ernstich, bitter, strack, ongenedich atrox, ferox usw. v. d. Schueren Teuthonista 384a Verdam. vom wetter: wie der winter eine traurige und betrübte zeit ist wegen des rauchen unnd strauben wetters Joh. Pomarius grosze postilla (1590) 1, 36a; strubes wetter schweiz. id. 11, 1937; struwet wetter 'rauhes wetter' K. Bruns volksw. d. prov. Sachsen 67a; einen so langen und struben winter haben wir schon lange jahre nicht mehr gehabt Basler volkszeitg v. 1907 bei Staub-Tobler 11, 1938; als es (das wetter) nun so recht strub machte, schnee und riesel an die fenster prätschte Gotthelf ausgew. w. (1928) 2, 327 Siegfried. im nd. 'herbe, was den mund zusammenzieht': struv in Hamburg, s. Fulda id. (1788) 526; brem. wb. 4, 1069; struve appeln Schütze holstein. id. 4, 214; dat smekt so struf Doornkaat-Koolman ostfries. wb. 3, 343. alt im übertragenen sinne von 'uneben, unklar', vielleicht mit erhaltung der bildhaftigkeit von 1 a oder 1 b: alle grunde werden irhaben, und alle berge und hobil werden genydirt, was do slym ist, daz wirt recht, was do strub ist, daz wirt slecht Claus Cranc 49 Ziesemer; struve dinge der h. schrift heft he erst slicht gemaket qu. a. d. j. 1473 bei Schiller-Lübben 4, 444; in der schweizer. ma. von verschiedenen vorgängen u. zuständen im sinne von 'hart, streng, heftig, unangenehm, schwierig' u. ä., s. Staub-Tobler 11, 1934 ff., 2 b. strube worte 'heftige worte'; e strube morge 'ein unruhiger morgen'; gwohnli aan het struubi tage däar, wa zweie heere chnächt Friedli bärndütsch 3 III; lehrbub sein bei ihm, das war eine strube, schlimme sache J. Gotthelf bei Staub-Tobler 11, 1940; im sinne von 'wild, hart': war ein tüchtiger künstler, wenn seine schönen erzählungen auch 'strub' und naturwüchsig geschrieben waren G. Keller nachgel. schr. (1893) 138; wurde in diesem hause nicht geduldet, dasz die dienstboten sich nächtlich besuchten; zudem waren die beiden nebenbuhlerinnen in einem bette: da wäre jedenfalls ein strubes nächtliches besuchen gewesen Jer. Gotthelf ges. schr. (1856) 2, 99; bim fertaile got's—der mängist e bizeli strub här Seiler Basler ma. 281; säbelraszler und maulhelden, denen es nie strub genug hergehen kann Basler volkszeitg. v. 1900 bei Staub-Tobler 11, 1940; es geht ihm strub 'hart' Stalder 2, 410. — in besonders fester ausbildung vom menschlichen charakter 'ungebärdig, ungestüm, wild': einvaltic als ein tube ir muot was sleht, niht strube Hugo von Langenstein Martina 20 Keller; gy glytzenere, buten slicht, binnen strff unde scherp qu. d. 15. jh. bei Schiller-Lübben mnd. 4, 444; mundartlich im alem. und nd.: aber der ist ein wüster und struber mann, und es ist besser, man rede nicht viel von ihm Gotthelf ausgew. w. (1928) 3, 376 Siegfried; sollte jeder lehrer ihm (dem gegner der prügelstrafe) den strübsten seiner schule abgeben dürfen qu. v. 1899 bei Staub-Tobler 11, 1937; ein struber bursche ironisch soviel wie 'ein sauberer bursche' Stalder schweiz. 2, 410; en struven sinn Schütze holst. id. (1800) 4, 214; sau struf wi sine hare, sau struf is sin sin Schambach Göttingen 215a; he is so struf tegen sin fro und kinder 'rauh, unfreundlich' Doornkaat-Koolman ostfries. 3, 343.
11956 Zeichen · 283 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    straubadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    straub , adj. , emporstarrend, rauh. herkunft und verbreitung. and. ( und amfrk. ) strūf, strūv-, mhd. strūb, strūp, str…

  2. modern
    Dialekt
    Straub

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    Straub Band 10, Spalte 1071 Straub 10,1071 A

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit straub

85 Bildungen · 83 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

straub‑ als Erstglied (30 von 83)

Straubfuß

SHW

Straub-fuß Band 5, Spalte 1513-1514

Straubigel

SHW

Straub-igel Band 5, Spalte 1513-1514

Straubkopf

SHW

Straub-kopf Band 5, Spalte 1515-1516

straube

FWB

1. ›gelockt, lockig‹ (vom Haar, hier als Kennzeichen von Schönheit); 2. ›aggressiv, die Federn wie eine Taube (so im Beleg) sträubend, angri…

Straubel

PfWB

strau·bel

Straubel f. : = Straube 2. »Als Symbol der Fruchtbarkeit sind wohl auch die Straubeln (ein duftiges in Butter oder Öl gebackenes Rundgebäck …

straubelhaar

DWB

straubel·haar

straubelhaar , n. , wirres, ungekämmtes haar, dass. wie strobelhaar , zu 2 sträubeln ' emporstarren ': gantz mager unnd dürr, mit einem lang…

Straubels

RhWB

straub·els

Straubels -ǫ·u.wəlts OMosfrk in Daun-Utzerath Sg. t. n.: Königskerze, Verbascum.

straubemühle

DWB

straube·muehle

straubemühle , straubermühle , f. , wassermühle mit straubrädern, zu sträuben ' emporrichten ': straubemühle Noel Chomel öcon. lex. (1750) 8…

straubemünze

DWB

straube·muenze

straubemünze , f. , am rande aufgebogene münze, zu straub adj. ( sp. 938), vgl. auch straubenpfennig: straubemünze bractéate Schaffer dt.-fr…

strauben

DWB

strau·ben

strauben , vb. , alem. form für schrauben, vgl. 1 straube und schweiz. id. 9, 1566. im eigentlichen sinn von ' schrauben ': un soll das strü…

strauben

FWB

1. ›etw. aufrichten‹ (speziell: die Haare); ›sich aufrichten‹ (von den Haaren); speziell: ›etw. mit einer Winde hochziehen bzw. senken‹; in …

straubenbäcker

DWB

strauben·baecker

straubenbäcker , m. , der spritzkuchen ( 2 straube 1, sp. 941) bäckt: scriblitarius ein straubenbecker nom. lat.-germ. (1634) 380; auch Camp…

Straubengeiß

Campe

strauben·geiss

Die Straubengeiß , Mz. — en , das kretische oder hochgehörnte Schaf (Ovis strepsiceros L .). S. Schaf .

Straubengrund

PfWB

strauben·grund

Strauben-grund m. : FlN, amtl. Straubengrund [KL-Matzb ( Zink FlN 134)]; vgl. Straubhecke . —

straubenhorn

DWB

strauben·horn

straubenhorn , n. , schnecke mit gewundenem gehäuse, von 1 straube, wie straubschnecke: strombus straubenhorn Faber thes. (1587) 807 a .

Straubenkirbe

PfWB

strauben·kirbe

Strauben-kirbe f. : 'Kirchweih in BZ-Sarnst zu Pfingsten, bei der die Strauben 2 gebacken werden', Strauwekeʳwe [ BZ-Sarnst ]. —

straubenkrapfen

DWB

strauben·krapfen

straubenkrapfen , m. , gebäck, zu 2 straube 1: die taffel ist bedeckt und besetzt mit ... gerben-krapffen, straubn-krapffen, butter-krapffen…

straubenkringel

DWB

strauben·kringel

straubenkringel , m. , gebäck in Hamburg, s. Richey id. Hamb. (1755) 297 ; Schütze holst. id. (1800) 4, 214 . —

straubenleib

DWB

strauben·leib

straubenleib , m. , gebäck: das bündel mit dem brote und dem straubenleib Rosegger schr. (1895) I 8, 253 .

straubenlinie

DWB

strauben·linie

straubenlinie , f. , spirale, von 1 straube: gewundne oder straubenline Maaler (1561) 181 a ; strubenline ebda 393 b .

straubenlöffel

DWB

strauben·loeffel

straubenlöffel , m. , teiglöffel zum backen, von 2 straube 1, s. Unger-Khull steir. (1903) 582 b ; machte den taig in einer dicke, damit er …

straubenmehl

DWB

strauben·mehl

straubenmehl , n. , mehl um strauben ( 2 straube 1) zu backen: straubenmehl farina da far cialde Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 998 a .

straubenpfennig

DWB

strauben·pfennig

straubenpfennig , m. , aus dünnem blech geschlagene, am rand aufgebogene münzen, zu straub ' emporstarrend, rauh ' ( s. sp. 938) im gegensat…

straubenteig

DWB

strauben·teig

straubenteig , m. , besonders dünner teig zum backen von strauben ( 2 straube 1): einen dünnen straubenteik kochenmeysterey ( a. d. 15. jh. …

Ableitungen von straub (2 von 2)

straube

DWB

straube , f. , schraube. im alem. seit dem 15. jh. neben dem aus lat. scrōfa entlehnten schraube bezeugt; zum wandel des anlautes s. schweiz…

verstrauben

PfWB

ver-strauben schw. : 1. 'struppig machen', veʳstrauwe (fÄšdrauwə) [SOPf (Nachlaß Heeger )]; vgl. verstrubbeln 1. Syn. s. verwirren 1. — 2. a…

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Cotta, M. (2026). „straub". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/straub/dwb?formid=S51133
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Cotta, Marcel. „straub". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/straub/dwb?formid=S51133. Abgerufen 8. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „straub". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/straub/dwb?formid=S51133.
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