Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschstraubadj.
Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege
straub , adj. , emporstarrend, rauh. herkunft und verbreitung. and. ( und amfrk. ) strūf, strūv-, mhd. strūb, strūp, str…
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modern
DialektStraub
Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg
Straub Band 10, Spalte 1071 Straub 10,1071 A
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit straub
85 Bildungen · 83 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen
straub‑ als Erstglied (30 von 83)
Straubfuß
SHW
Straub-fuß Band 5, Spalte 1513-1514
Straubigel
SHW
Straub-igel Band 5, Spalte 1513-1514
straubigelig
SHW
straub-igelig Band 5, Spalte 1515-1516
Straubkopf
SHW
Straub-kopf Band 5, Spalte 1515-1516
Straubpinscher
SHW
Straub-pinscher Band 5, Spalte 1515-1516
straube
FWB
1. ›gelockt, lockig‹ (vom Haar, hier als Kennzeichen von Schönheit); 2. ›aggressiv, die Federn wie eine Taube (so im Beleg) sträubend, angri…
Straubegroschen
Campe
✱ Der Straubegroschen , — s, Mz . gl. s. Straubemünze .
Straubel
PfWB
Straubel f. : = Straube 2. »Als Symbol der Fruchtbarkeit sind wohl auch die Straubeln (ein duftiges in Butter oder Öl gebackenes Rundgebäck …
straubelhaar
DWB
straubelhaar , n. , wirres, ungekämmtes haar, dass. wie strobelhaar , zu 2 sträubeln ' emporstarren ': gantz mager unnd dürr, mit einem lang…
Straubeln
RhWB
Straubeln -ǫuwələ Rhfrk in Saarbr Pl.: Johannisbeeren.
Straubels
RhWB
Straubels -ǫ·u.wəlts OMosfrk in Daun-Utzerath Sg. t. n.: Königskerze, Verbascum.
straubemühle
DWB
straubemühle , straubermühle , f. , wassermühle mit straubrädern, zu sträuben ' emporrichten ': straubemühle Noel Chomel öcon. lex. (1750) 8…
straubemünze
DWB
straubemünze , f. , am rande aufgebogene münze, zu straub adj. ( sp. 938), vgl. auch straubenpfennig: straubemünze bractéate Schaffer dt.-fr…
strauben
DWB
strauben , vb. , alem. form für schrauben, vgl. 1 straube und schweiz. id. 9, 1566. im eigentlichen sinn von ' schrauben ': un soll das strü…
strauben
FWB
1. ›etw. aufrichten‹ (speziell: die Haare); ›sich aufrichten‹ (von den Haaren); speziell: ›etw. mit einer Winde hochziehen bzw. senken‹; in …
straubenbäcker
DWB
straubenbäcker , m. , der spritzkuchen ( 2 straube 1, sp. 941) bäckt: scriblitarius ein straubenbecker nom. lat.-germ. (1634) 380; auch Camp…
Straubenbecker
Campe
Der Straubenbecker , — s, Mz . gl. einer, welcher Strauben bäckt.
Straubenbirnenkuchen
PfWB
Strauben-birnenkuchen m. : eine Kuchensorte, Straubebeerekuche [ ZW-Lambsbn ]. —
Straubengeiß
Campe
Die Straubengeiß , Mz. — en , das kretische oder hochgehörnte Schaf (Ovis strepsiceros L .). S. Schaf .
Straubengrund
PfWB
Strauben-grund m. : FlN, amtl. Straubengrund [KL-Matzb ( Zink FlN 134)]; vgl. Straubhecke . —
straubenhorn
DWB
straubenhorn , n. , schnecke mit gewundenem gehäuse, von 1 straube, wie straubschnecke: strombus straubenhorn Faber thes. (1587) 807 a .
Straubenkirbe
PfWB
Strauben-kirbe f. : 'Kirchweih in BZ-Sarnst zu Pfingsten, bei der die Strauben 2 gebacken werden', Strauwekeʳwe [ BZ-Sarnst ]. —
straubenkrapfen
DWB
straubenkrapfen , m. , gebäck, zu 2 straube 1: die taffel ist bedeckt und besetzt mit ... gerben-krapffen, straubn-krapffen, butter-krapffen…
straubenkringel
DWB
straubenkringel , m. , gebäck in Hamburg, s. Richey id. Hamb. (1755) 297 ; Schütze holst. id. (1800) 4, 214 . —
straubenleib
DWB
straubenleib , m. , gebäck: das bündel mit dem brote und dem straubenleib Rosegger schr. (1895) I 8, 253 .
straubenlinie
DWB
straubenlinie , f. , spirale, von 1 straube: gewundne oder straubenline Maaler (1561) 181 a ; strubenline ebda 393 b .
straubenlöffel
DWB
straubenlöffel , m. , teiglöffel zum backen, von 2 straube 1, s. Unger-Khull steir. (1903) 582 b ; machte den taig in einer dicke, damit er …
straubenmehl
DWB
straubenmehl , n. , mehl um strauben ( 2 straube 1) zu backen: straubenmehl farina da far cialde Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 998 a .
straubenpfennig
DWB
straubenpfennig , m. , aus dünnem blech geschlagene, am rand aufgebogene münzen, zu straub ' emporstarrend, rauh ' ( s. sp. 938) im gegensat…
straubenteig
DWB
straubenteig , m. , besonders dünner teig zum backen von strauben ( 2 straube 1): einen dünnen straubenteik kochenmeysterey ( a. d. 15. jh. …
Ableitungen von straub (2 von 2)
straube
DWB
straube , f. , schraube. im alem. seit dem 15. jh. neben dem aus lat. scrōfa entlehnten schraube bezeugt; zum wandel des anlautes s. schweiz…
verstrauben
PfWB
ver-strauben schw. : 1. 'struppig machen', veʳstrauwe (fÄšdrauwə) [SOPf (Nachlaß Heeger )]; vgl. verstrubbeln 1. Syn. s. verwirren 1. — 2. a…
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Cotta, M. (2026). „straub". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/straub/rhwb
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Cotta, Marcel. „straub". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/straub/rhwb. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „straub". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/straub/rhwb.
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