Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spielleute
spielleute , plur. zu spielmann, s. das. 1 1) im mittelalter in dem umfassenderen sinne von spielmann 1, mhd. spilliute Lexer handwb. 2, 1093 , vgl. Haltaus 1703 —5. Scherz-Oberlin 1535 , mnd. spêllude Schiller-Lübben 4, 314 , auch noch frühnhd.: spilleut, dantzer, senger. Alberus. belege: mer wete dat gokelere u. toverere ok spellüde heiten. gl. zu Sachsensp. 1, 50, § 2; uns ist zu mer malen angelangt, wie gemaine unser landschafft aller stendt, durch die singer, pfeiffer, lautenschlaher, geyger, sprecher, schalckssnarrnn unnd ander spilleut unnd hoffierer ... täglich überlauffen. bayr. lands…