Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlingel m.
schlingel , m. müsziggänger, taugenichts, besonders von jungen menschen gebraucht, daneben, zumal in älterer sprache schlüngel, so in einem vocab. bei Dief.-Wülcker 840 : schlüngel, dölpel, margites, und, heute ganz veraltet schlungel, so bei Schottel 1402 : schlungel, m. margites, faulentzer, der schlinken schlanken geht, ebenso: da sonst in andern städten und oberkeiten solche lundtrosse und schlungel oder gottlose geizhalse regieren, die wohl so viel weltlicher andacht haben, dasz sie wollten, Christus mit kirchen und schulen wären, da der Leviathan regiert. Luther br. 5, 422 . früh aber au…