Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheusal n.
scheusal , n. terriculum, formidamen, exsecramentum Steinbach 2, 399 , zu scheuen gehörig, gebildet wie labsal, trübsal. spätmhd. schusel: eyn schusel in der saht ader in dem garten, priapus Dief. 459 a , in älterer sprache in gleichem sinne auch scheusel Happel acad. roman 31 . Colerus hausb. 207 ( die stellen s. unter 1, a ), scheutzel: der band jn ( den habicht ) an ein lange stangen, setzt jn zum scheutzel hoch auffs dach. Waldis Esop 2, 38, 19 Kurz. mundartlich heute noch in der Lausitz und Zips scheusel, gespenst. Schröer 287 b . 288 b , in Ost- und Westpreuszen mit angleichung an scheuc…