Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheuche f.
scheuche , f. ding, das scheucht, oder mit dem man scheucht, besonders schreckbild, popanz zum verscheuchen der vögel von bebauten feldern, obstbäumen u. s. w., vgl. DWB vogelscheuche . von Adelung ( unter scheuchen) als landschaftlich bezeichnet. Frisch erwähnt das wort nicht, obgleich er 2, 175 b aus einem vocab. von 1482 seine vorstufe anführt: scheuhe, larva (schewhe Dief. 319 b ). über das verhältnis zu mhd. schiuhe s. scheu, f. I: eine scheuche nur war's, was dich vertrieb! die gestalt flickten wir emsig zusammen aus alten kleidern und rohren. Göthe 1, 284 . weidmännisch heiszen so alle …