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Schelf

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
7 in 7 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Schelf m.

Schelf m.

Schelf m. n. ‘Festlandsockel’ (der vom Schelfmeer bedeckte Streifen vor der Küste bis zur abfallenden Tiefsee), Übernahme (um 1900) von engl. (continental) shelf; engl. shelf ‘Brett, Sandbank, Riff’. Weitere Herkunft unklar.
224 Zeichen · 6 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schelf

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    schelf , schëlf s. schelve, schilf.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schelfN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    schelf , N. nhd. Brettergerüst um etwas darauf oder darunter zu stellen ÜG.: lat. tenticulum Vw.: s. höüinge- I.: Lw. ne…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schelfm.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Schelf m. n. ‘Festlandsockel’ (der vom Schelfmeer bedeckte Streifen vor der Küste bis zur abfallenden Tiefsee), Übernahm…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schelf

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schelf , an Küsten das Gebiet zwischen der Grenze der dauernden Meeresbedeckung und dem Steilabfall.

  5. modern
    Dialekt
    Schelfn.

    Westfälisches Wb.

    Schelf n. [Tek, verstr. Kr. Steinfurt Stf Bor] Küchenschrank, Schüsselbord (für Töpfe und Essgeschirr). Dat Schelft mit …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schelf

27 Bildungen · 23 Erstglied · 3 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von schelf 2 Komponenten

sch+elf

schelf setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schelf‑ als Erstglied (23 von 23)

Schelf(e)reteⁿ

Idiotikon

Schelf(e)reteⁿ Band 8, Spalte 671 Schelf(e)reteⁿ 8,671

schelfen

DWB

sch·elfen

schelfen , verb. ( s. schelfe): schelfen et schilfen, id. quod schälen. Stieler 1719 ; schelfen, sich schelfen, schälen, sich abschälen. Sch…

schelfer

DWB

schel·fer

schelfer , f. ( s. DWB schelfe und schelfern), nur mundartlich gebräuchlich: schelfere, obstschale Stalder 2, 313 . Tobler 384 a . auf nd. u…

schelferbse

DWB

schelf·erbse

schelferbse , f. , daneben schilferbse, zuckererbse Schm. 2, 410 ; s. DWB schelfe , f.

Schelfereⁿ

Idiotikon

Schelfereⁿ Band 8, Spalte 670 Schelfereⁿ 8,670

schelferig

DWB

schel·ferig

schelferig , adj. schieferig, blättrig, schuppig, besonders von der haut ( s. schelfern): schelberig, schilberig, schelwerig Frischbier 2, 2…

schelfern

DWB

schel·fern

schelfern , verb. ( s. DWB schelfer , schelferig), hoch- und nd. in den mundarten lebendig, mit schwankendem vocal in der stammsilbe ( ein g…

schelferte

DWB

schelferte , f , schale, alemannisch, zu dem vorhergehenden verbum gebildet wie schelfete zu schelfen: du erwelst die schelferten für den öp…

schelferung

DWB

schelfe·rung

schelferung , f. zum verbum schelfern gebildet: abschilferung der masern. beleg von 1837 bei Schmeller 2, 410 ; mnld. schelfferinghe, strict…

schelfete

DWB

schel·fete

schelfete , f. , oberdeutsche bildung ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 247 ), das abgeschälte, abgeblätterte: schelfet quisquilie Dief. 480 c …

Schelfeteⁿ

Idiotikon

Schelfeteⁿ Band 8, Spalte 671 Schelfeteⁿ 8,671

schelfetze

DWB

schelf·etze

schelfetze , f. obsthaut, alemannische bildung. Schmid 457 ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 250 ).

Schelfeⁿ

Idiotikon

Schelfeⁿ Band 8, Spalte 670 Schelfeⁿ 8,670

Schelfhalm

MeckWB

schelf·halm

Wossidia Schelfhalm m. Schilfrohr: as wenn sonn Heuspringer œwern afbraken Schelfhalm sett't Bri. 5, 121; hd. -f- für Schelp ( s. Schelp 1 )…

Schelfhout

Herder

schelf·hout

Schelfhout (—haut), Andries, Landschaftsmaler. geb. 1787 im Haag, bildete sich ohne Lehrer durch eifriges Studium der Natur und erwarb sich …

Schelf II

RhWB

Schelf II šęl(ə)f, Pl. -vər, das Wort, mnd., ndl. schelf, zweimal bezeugt n.: 1. Bücherbrett Aach-Stdt 1836. — 2. Klotz, zum Einsetzen der h…

schelflein

DWB

schelf·lein

schelflein , n. , dimin. zu schelfe, f.: kleyne schelfflin, ramentum Dasypodius. vgl. DWB schelfe 3.

schelfung

DWB

schel·fung

schelfung , f. , zu schelfen gebildet: schelfung, schilfung, abschilfung et ausschilfung, idem est quod schälung et abschälung. Stieler 1719…

Schelfvogt

DRW

schelf·vogt

Schelfvogt, m. auch Schelfen- in Schwerin: vom Herzog bestellter Vorsteher und Richter der Neustadt Schelfe Sachhinweis: QNPrivatR. II 2 S. …

schelf als Zweitglied (3 von 3)

hoyingschelf

KöblerMnd

hoyingschelf , N. Vw.: s. höüingeschelf*

höüingeschelf

KöblerMnd

höüingeschelf , N. nhd. Holzgestell zum Trocknen des Heues E.: s. höüinge, schelf L.: MndHwb 2, 364 (höüinge/höüingschelf)

höüingschelf

KöblerMnd

höüingschelf , N. Vw.: s. höüingeschelf*

Ableitungen von schelf (1 von 1)

schelfe

DWB

schelfe , f. häutige schale von obst, hülse von bohnen, erbsen u. a., weiche baumrinde; von Adelung als ' der gemeinen sprechart einzelner g…