Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
satte
satte , f. milchnapf, napf, in welchem die milch hingestellt wird, damit der rahm sich ansetzen kann. ein nd. wort ( ableitung zu setzen), das erst spät ( durch Voss ) in die schriftsprache eingedrungen ist, von den wörterb. hat es zuerst Campe ; ja, und besuche der milch vollströmende kammer, wie ringsum stehn fettrahmige satten. Voss 2, 47 ( id. 4, 21; vgl. d. anm. ). in der form satte oder sette ( s. brem. wb. 4, 767. Schambach 191 a ). in zahlreichen nd. und den benachbarten md. mundarten Danneil 180 a . Jecht 91 a , satt Frischbier 2, 248 a , stte Liesenberg 190 . zusammenhang mit ahd. s…