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Salta

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Salta

Bd. 17, Sp. 487
Salta (lat., »springe!«), neu erfundenes und schnell aufgenommenes Brettspiel, das sich am meisten an das Damespiel anlehnt, dieses aber an Kombinationsreichtum stark überragt. Ein Vergleich mit dem Schachspiel ist dagegen unzulässig. S. wird von zweien, die wechselweise einen Zug haben, auf einem Schachbrett von 100 Feldern mit je 15 Steinen (Grün und Rot) gespielt. Die Brettstellung ist wie beim Schach. Die Steine sind alle gleichwertig und ziehen auf den schwarzen Feldern einen Schritt vorwärts oder rückwärts. Sie werden nur deshalb als Stern 1–5 (die dem Spieler zunächst befindliche Reihe), Mond 1–5 (2. Reihe) und Sonne 1–5 (3. Reihe) bezeichnet, weil es gilt, sie ins gegnerische Lager zu führen und dort schließlich in gleicher Reihen- und gleicher Nummernfolge aufzustellen, derart, daß die grünen Sonnen die Felder der roten Sterne, die grünen Monde die Felder der roten Monde, die grünen Sterne die Felder der roten Sonnen erstreben und umgekehrt. Gesprungen wird nur vorwärts über einen feindlichen Stein auf ein leeres Feld, wie bei Dame, doch bleibt der feindliche Stein entsprechend dem Spielziel stehen, ein Schlagen gibt es nicht im S. Zweimaliges Springen in einem Zug ist nicht erlaubt. Ein dem Spieler gebotener Sprung muß getan werden, die Unterlassung rügt der Gegner durch den Ruf: Salta! Ein Zug oder Sprung muß dem Gegner stets offen gehalten werden. Gewonnen hat derjenige, der den Spielzweck zuerst erfüllt, und die Zahl der Züge, die der andre zu gleichem Zwecke noch tun müßte, gibt an, mit wie vielen Points gewonnen ist. Das S. dürfte geeignet sein, das Damespiel allmählich zu verdrängen, aber es erscheint unfähig, eine Theorie und Literatur zu entwickeln gleich dem Schachspiel. Vgl. Schubert, S., das neue Brettspiel (Leipz. 1899); v. Alvensleben, Wie spielt man S. (das. 1901).
1821 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    saltasw. V. (2)

    Köbler An. Wörterbuch

    salta , sw. V. (2) nhd. salzen Hw.: s. salt, saltr E.: germ. *saltōn, sw. V., salzen; s. idg. *sald-, *saldom, N., Salz,…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Salta

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Salta , argentin. Provinz an der Gränze von Chili u. Bolivia, gebirgig, vom Salado durchflossen. — S., Stadt und Sitz de…

  3. Spezial
    saltá

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    saltá [sal·tá] m. (-tas) Bote m., Gemeindebote m., Läufer m., Kurier m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit salta

29 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

salta‑ als Erstglied (29 von 29)

saltada

LDWB1

salt·ada

saltada [sal·tạ·da] f. (-des) 1 Lauf m., Laufen n., langes Laufen 2 (spazada) Hetze f ., Hast f ., Eile f ., Gelaufe n . ◆ saltada a dorada …

saltadëssa

LDWB1

saltadëssa [sal·ta·dës·sa] f. (-sses) Springerin f., Läuferin f. → saltadú.

saltadoia

LDWB1

saltadoia [sal·ta·dọ·ia] f. (-ies) ‹sport› Schanze f., Sprungschanze f.

saltadú

LDWB1

saltadú [sal·ta·dú] m. (-dus) 1 Springer m., Läufer m. 2 Sprung m. , Hüpfer m. , Hopser m. 3 (pisciadú) Wasserfall m. 4 Sprung m ., Fall m .…

Saltaire

Meyers

salta·ire

Saltaire (spr. ßaoltär), musterhafte Fabrikanlage im Westbezirk von Yorkshire (England), am Aire, bei Bradford, 1853 von Sir Titus Salt gegr…

saltaman

LDWB1

salta·man

saltaman [sạl·ta·mạŋ] m.inv. Handlauf m., Stiegenhandlauf m.

saltamënt

LDWB1

salta·ment

saltamënt [sal·ta·mënt] m. (-nc) 1 Hüpfen n ., Hopsen n . 2 (spazamënt) übertriebene Eile, Gelaufe n. 3 Springerei f., langes Laufen.

saltamer

KöblerMnd

salt·amer

saltamer , Sb. nhd. Lupinentraube? ÜG.: lat. uva lupina? E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 3, 17 (saltamer)

Saltanāt

Meyers

salta·nat

Saltanāt (arab.), die Sultanswürde, als deren legale Attribute das Recht, Münzen mit eignem Namen zu prägen ( Sikke ), und auf Nennung im Fr…

saltaorëdla

LDWB1

saltaorëdla [sạl·ta·o·rëdla] m.inv. (Forficula auricularia) ‹entom› Ohrwurm m . → forfejia .

saltara

LDWB1

salt·ara

saltara [sal·tā·ra] f. (-res) Botin f. → saltá.

saltare

GWB

salt·are

saltare lat tanzen, springen a ‘s. comoediam’: die Komödie tanzen [ betr Vertonung von ‘Scherz, List u Rache’ ] Folgen Sie..Ihrem Herzen und…

saltarel

LDWB1

saltarel [sal·ta·rẹl] m. (-rí) Springer m.

saltarela

LDWB1

saltarela [sal·ta·rẹ·la] f. (-les) Springerin f.

Saltarello

Herder

Saltarello , italienischer, besonders römischer Volkstanz.

saltâri

AWB

salt·ari

saltâri , salteri st. m., auch n.? ( zum Ansatz ohne p- vgl. Frings, Germ. Rom. II,421 f., Braune, Ahd. Gr. 16 § 133 Anm. 1 ), mhd. (p)salte…

saltarin

LDWB1

salt·arin

saltarin [sal·ta·rịŋ] I adj. (-s, -a) springend, hüpfend II m. (-s) 1 Läufer m. 2 (figöra dl sciah) Läufer m. ◆ tier saltarin springendes Ti…

saltarina

LDWB1

salta·rina

saltarina [sal·ta·rị·na] f. (-nes) Läuferin f. → saltarin.

saltarsang

KöblerAhd

saltarsang , st. N. (a) Vw.: s. psaltersang*

Saltash

Meyers

Saltash (spr. ßáltäsch), Stadt in der engl. Grafschaft Cornwall, unfern Plymouth, mit großartigen Treibhäusern für die Kultur von Trauben, e…

saltatio

GWB

salta·tio

saltatio lat Tanz; in sprachl Reflexion Die Alten sagten: saltare comoediam. Hier soll eigentlich s. seyn. Eine..melodische Bewegung von Sch…

Saltation

Meyers

Saltation (lat.), das Tanzen; Saltator , Tänzer.

Saltāto

Meyers

Saltāto (ital., »hüpfend«), Spielmanier bei Saiteninstrumenten, bei welcher der Bogen locker gegen die Saite geworfen wird und durch seine e…

Saltatorĭa

Meyers

Saltatorĭa ( Springer ), Gruppe der Geradflügler (s. d.).

saltatrix

LmL

saltatrix -icis f. Bezeichnung für ein Intervall ohne Berücksichtigung der dazwischenliegenden Töne — term that designates an interval with …