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roell

Lex. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Roëll

Bd. 17, Sp. 49

Roëll ( Roeille , altburgund. soviel wie Schrei des Bären), ein Geschlecht des burgundischen Uradels, tritt in Deutschland mit Johann von R. (geb. 1599, gest. 1656) auf, der im Dreißigjährigen Krieg aus dem Dienste der Landgräfin von Hessen in den des Großen Kurfürsten überging und von ihm als Oberst und Kommandeur des Regiments Graf Waldeck zu Pferde angestellt wurde. Er erwarb das adlige Haus Döllberg bei Unna in Westfalen, das bis zum Ende des 19. Jahrh. im Besitz der Familie blieb. Sein jüngster Sohn, Hermann Alexander , ging als Pfarrer nach Utrecht; er war Cartesianer und schrieb mehrere…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Roëll

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Roëll ( Roeille , altburgund. soviel wie Schrei des Bären), ein Geschlecht des burgundischen Uradels, tritt in Deutschla…

  2. modern
    Dialekt
    Röll

    Elsässisches Wb.

    Röll [Rèl Co. ] f. Maschine zum Zerdrücken der Trauben.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit roell

29 Bildungen · 16 Erstglied · 10 Zweitglied · 3 Ableitungen

roell‑ als Erstglied (16 von 16)

röllchen

DWB

roell·chen

röllchen , n. , diminut. zu rolle, und von entsprechendem gebrauche. nd. rullken, oberd. rollile, röllile. röllchen zum aufwinden von seide,…

Röllchenstüre

RhWB

roellchen·stuere

Röllchens-türe r·l.χəsdȳər Altk-Burglahr f.: Türe mit dem veralt. Riegelschloss, dessen Riegel durch einen Riemen gehoben wurde.

Rölleken

WWB

rolle·ken

Rölleken n. [verstr.] 1. kleine→ WWB Rolle , z.B. von Butterbrotspapier ( Kr. Höxter Höx Kr. Höxter@Sandebeck Sb ), Garn ( Kr. Iserlohn Isl …

Röllekenīsern

WWB

roelleken·isern

Rölleken-īsern n. [ Kr. Lippstadt Lst KSauerl] Stab, mit dem dünne Waffeln zu einem→ WWB Rölleken geformt werden ( Kr. Lippstadt Lst Dr).

Röllelefaden

ElsWB

Röllelefade n m. Faden auf der Spule Winzenh. b. Co.

Röllelemann

ElsWB

Röllelemann m. Mann in Harlekinskleidung mit klingenden Metallröllchen an der Mütze und einer hölzernen Klapper in der Hand, der den Schütze…

Rölleleschlitten

ElsWB

Rölleleschlitte n m. Schlitten mit Röllchen oder deren Pferde solche am Hals hängen haben Stöber Mäder 106.

röllen

ElsWB

rol·len

rölle n [rèlə Ruf. Horbg. M. Dü. Bebelnh. U. ] zwischen den Mühlsteinen enthülsen, schroten, namentlich Gerste. G e röllti Gërst Graupen, Pe…

Röller

PfWB

rol·ler

Röller m. : 1. 'erbsendickes Schrot zum Schießen größeren Wildes', Relleʳ [ KU-Schmittw/O ]; vgl. PfWB Roller 1 b. Reh' werre met Relleʳ orr…

Röllersmaul

Wander

roeller·s·maul

Röllersmaul 1. Ich hab ein Rollersmaul, ich ess die Supp vngeblasen vnd sauff darauf mit Massen. – Fischart, Gesch., in Kloster, VIII, 428. …

Röllert

RhWB

roell·ert

Röllert re·l.ərt, –-, Pl. -də m.: 1. Röller 2 a Kobl-Winning , Altk-Wissen . — 2. Rollertche Hundewagen, in der Kundenspr. Kobl-Neudorf.

röllesk

WWB

roell·esk

röllesk Adj. [ Kr. Lippstadt Lst Kr. Büren Bür Kr. Iserlohn Isl KSauerl Wal] 1. (vom Schwein, vom Pferd, von der Katze) brünstig. Dai Diers …

röllessen

RhWB

roell·essen

röllessen r·l.əsə Heinsb schw.: wühlen, Betten, Stroh, Gras durcheinandermachen.

Röllgänze

RhWB

roell·gaenze

Röll-gänze -gęntsə u. -tstə Siegld , Altk f.: eine unregelmässiges Gestein enthaltende Bodenschicht; bei Erdschürfungen zeigt sich, wenn der…

rölling

DWB

roell·ing

rölling , m. von rollen brünstig sein, brünstiger kater ( vgl. DWB roller 3). häufig auch relling und rälling. Schmid 423 . als spottname fü…

röllmühle

DWB

roell·muehle

röllmühle , f. mühle, in welcher getreide geröllt, d. h. aus den hülsen gequetscht wird. Stalder 2, 281 . vgl. DWB röllen .

roell als Zweitglied (10 von 10)

Gebröll

MeckWB

geb·roell

Wossidia Gebröll n. Gebrüll Sta Stargard@Strelitz Strel .

geröll

DWB

gero·ell

geröll , n. schlittengeschell, coll. zu rolle, runde schelle, z. b. an schlittengeschirren Stalder 2, 280 , schweizerisch: das vorderste sau…

Kiesgeröll

GWB

kies·geroell

* Kiesgeröll verwitterte, durch Erosion auch abgerundete Bruchstücke von (quarzreichem) Gestein daß sich in der Umgegend von Weimar .. im au…

steingeröll

DWB

stein·geroell

steingeröll , n. 1) unregelmäszig vertheilte ( eig. gerollte ) gröszere steine, die, besonders in bergigen und felsigen gegenden, den boden …

ufergeröll

DWB

ufer·geroell

-geröll , n. , kieselgeschiebe an flusz- bzw. seerändern: Marlitt zweite frau 5 . —

ungetröll

DWB

ungetröll , n. , eingeweide Bühler Davos 1, 185 ; s. getröll, DWB droller 2 und das schweiz. id. —

wackengeröll

DWB

wacken·geroell

wackengeröll , n. : wacken-gerölle, wann die felsen-steine hier und da als hingerollet liegen, rupium partes convolutae. Frisch 2, 413 .

zusammengeröll

DWB

zusammen·geroell

-geröll , n. , geringschätzig: das zufällige z. von sprachen, wie ... die meisten romanischen völker sie haben E. M. Arndt für u. an s. l. D…

Ableitungen von roell (3 von 3)

geröll

DWB

geröll , n. schlittengeschell, coll. zu rolle, runde schelle, z. b. an schlittengeschirren Stalder 2, 280 , schweizerisch: das vorderste sau…

gerölle

DWB

gerölle , geröll , n. etwas in stücken rollendes, s. DWB gerülle , DWB gerille . 1 1) lockere abgerundete gesteine, welche die fluszbette de…

rölle

DWB

rölle , f. trichter in einer mühle, durch welchen das getreide während des mahlens läuft. Stalder 2, 281 : röllen, darinn man das korn auff …