Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
röcheln verb.
röcheln , verb. aegre respirare, asthmate affici. ein tonwort, von gewissen tönen der thiere und menschen gebraucht, und den verschiedenen schattierungen der töne entsprechend, auch in mehreren nebenformen vorhanden; s. rächeln sp. 18, rächsen sp. 30 fg. und raksen sp. 75; vgl. auch unter rachen sp. 18 fg., wo an ahd. rahhisôn, screare, heftig ausspucken und an altnord. hráki speichel erinnert worden ist; auch ags. hræcan, hræctan, schreien, rülpsen, gehört her. röcheln ist iterativbildung zu einem einfachen rochen ( ahd. rohhôn, rugire Graff 2, 431 ), das in Kärnten noch von der sau im sinne …