Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
rainen
rainen, v.
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nebin der spittalmöl, die auch reynet mit [einem Fluß]1447 FreibergUB. I 179 Faksimile
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alda sich mosburger gericht endet und leonnstainerisch mit dem glannekherischen zu rainen anhebt1573 ArchKärnten 20/21 (1912) 55
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samt der andern der herrschaft ... unterthanen, so an die landtgränizen rainen1581 Strnadt,Grenzbeschr. 747
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es mag auch ein nachtpar über den andern, wo sie an einander geraint sein, faren mit mist und was er zu seiner haußnotdurft bedürftig1585 Salzburg/ÖW. I 154 Faksimile
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marckscheide. ist, wo zwey zechen mit einander reinen oder grentzen1710 Herttwig,Bergb. 272b
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daz si [Brüder] auch mit einander getailt und geraint habentBairLR. 1346 Art. 328 Textarchiv: BairLR.(Schlosser/Schwab) [25. Titel]
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den graben ..., als er ... mit stainen geraint ist1376 KlosterneubStiftUB. I 471 Faksimile
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das erbe ..., daruff die gnanten richtere und gesworn ... komen sollen und das bie iren truwen in huße, hoͤffe, eckern ... teilen in czwey und reinen sollen1411/12 FreibergStB. 300 Faksimile
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da si ir eigen zwen höf teilten und rainten1417 Rockinger
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das die gemain soll haben vier geschworn ..., die da haben gegen erlegung irer gebuer zu stainen und zu rainenum 1570 NÖsterr./ÖW. VII 562 Faksimile
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wann aber ainer solche beschau oder rainung [nach einem Unwetter] weiter äffern wolt oder widerreden, man het ihm nit recht geraint oder beschaut, der ist wandel schuldig1592 NÖsterr./ÖW. VII 127 Faksimile
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so ain gotzhausmann verkauft, wechselt, raint, staint oder was gotzhaus grunt verändert ausserhalb willen und wissen meins gnedigen herrn [herr von Beiern], ob nit dasselb alles unkreftig sei17. Jh. Salzburg/ÖW. I 48 Faksimile
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ihre [grundobrigkeit] gerichtsbarkeit erstrecket sich so weit, als ihr burgfried rainet1780 SteirEinl. 20 Faksimile