Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfeifchen n.
pfeifchen , n. , dimin. zu pfeife, vgl. pfeiflein. 1 1) zum blasen: der alte pfiff auf einem kleinen pfeifgen. irrgarten der liebe 183; er zog sein elfenbeinernes pfeifgen hervor und pfiff dreimal darauf. 190; die trommel gerühret, das pfeifchen gespielt! Göthe 3, 4 H.; ( ich ) heisze die andern warten vorm thor, bis sie mein pfeifchen hören würden. Schiller 2, 80 ( räuber, schausp. 2, 3); zugleich musz jeder sein pfeifchen hören lassen. 99; da stöszt er ins pfeifchen und ruft. Mörike maler Nolten (1878) 2, 114 ; kennst du das spiel, wo man, im lustgen kreis, das pfeifchen sucht und niemals fi…