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ôt

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EWA
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30 in 13 Wb.
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

ôt

ôd/ôt Suffix zur Bildung von Ab-
strakta. Neben dem a-St. begegnen im Ahd. die
n. ja-stämmigen Formen -ôdi/-ôti und die f.
īn-stämmigen Formen -ôdî/-otî. Es lässt sich
hier eine recht klare Grenze ziehen: Die Ab-
leitungen auf -ôd/-ôt sind in der Regel dever-
bal, in erster Linie zu Verben der sw. 2. Kl.
gebildet (etwa klagôt ‚Klage‘ zu klagôn ‚kla-
gen‘ [s. dd.]), während die wesentlich selte-
neren Ableitungen auf -ôdi/-ôti denominal sind
(etwa einôti ‚Einöde, Einsamkeit‘ zu einein
[s. dd.]). – Mhd. -ôt(e), -ôde m./f., -œde, -œte n.,
nhd. sind unter anderem noch die Fortsetzer -d
f., -od n., -öde f., -at f./m., -ut f. der ahd. bzw.
mhd. Suffixvar. in Wörtern verbaut, die aber
synchron nicht mehr analysierbar und oft ana-
logisch nach vermeintlich als HG auftretenden
Subst. umgedeutet sind wie nhd. Armut (be-
reits im Ahd. wohl mit Umgestaltung des HG
nach muot [s. armuoti]), Einöde (mit sekun-
därer Eindeutung von Öde; s. einôti), Gegend
(ahd. geginôti [s.d.]), Kleinod, Heimat (s. hei-
môti), Zierat (mit zeitweiser Eindeutung von
Rat und folglich der Schreibung Zierrat) u. a.
1138 Zeichen · 40 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    otPräp.

    Köbler Ae. Wörterbuch

    ot , Präp. Vw.: s. æt

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ôtst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +14 Parallelbelege

    ôt st. m. oder n. ; as. ôd m. ; ae. éad n. ; an. auðr m. ; vgl. got. audahafts. oter: gen. pl.? S 401,1,5 ( Spottverse 1…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ÔT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    ÔT- in den zusammensetzungen ôtmuot u. s. w. s. ôde, œde.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    otPers.-Pron. (3. Pers. Sg. N.)

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ot , Pers.-Pron. (3. Pers. Sg. N.) Vw.: s. öt

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Otadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Ot , adj u. adv . 1) Möglich, wie auch leicht. Davon odmüthig . 2) Reich, begütert; wie auch, vermögend, mächtig, vorzüg…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ot

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Ot , Piz, Alpengipfel bei Samaden im schweizer. Kanton Graubünden (Oberengadin), 3249 m hoch (s. Err, Piz d' ).

  7. Spezial
    ot

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ot [ǫt] I num.card. acht II m. (oc) Acht f., (tles dates) Achte m . , (tles chertes da carté) Acht f. ▬ avëi n ot tla ro…

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Wortbildung

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Cotta, M. (2026). „ot". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ot/ewa
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Cotta, Marcel. „ot". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ot/ewa. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ot". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ot/ewa.
BibTeX
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