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Oken

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
7 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
28
Verweise raus
3

Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Oken

Bd. 4, Sp. 395
Oken, Lorenz. eigentl. Okenfuß. geb. 1779 zu Bohlsbach in Baden, Naturforscher und Naturphilosoph, seit 1807 Professor in Jena, zog wegen seiner politischen Richtung gemaßregelt, die er auch in der naturhistorischen Zeitschrift „Isis” vertrat (von ihm 1816 gestiftet und bis zu ihrem Eingehen 1848 redigirt). 1828 an die Universität München, 1832 aus gleicher Ursache nach Zürich, wo er 1851 st. Seine naturphilosoph. Speculationen sind bereits vergessen, dagegen hat er mehre physiologische Entdeckungen anzusprechen u. wäre wohl bei seinem Scharfsinn u. genialen Beobachtungsgabe einer der ersten Naturforscher geworden, wenn er in seinem Bestreben, zu systematisiren, den Boden der Erfahrung nicht verlassen hätte. Am verbreitetsten ist seine Naturgeschichte für alle Stände (13 Bde., Stuttg. 1833—41).
806 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    okensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    oken , sw. V. Vw.: s. ȫken (1)

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Oken

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Oken , Lorenz. eigentl. Okenfuß. geb. 1779 zu Bohlsbach in Baden, Naturforscher und Naturphilosoph, seit 1807 Professor …

  3. modern
    Dialekt
    ō²kenV.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ō²ken V. 1. ouken sich vermehren, Junge werfen ( Bch Ld ). — 2. siek öiken sich machen ( Alt Ls). ¶ MndHwb 2,1137: ¹oken…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit oken

75 Bildungen · 4 Erstglied · 71 Zweitglied · 0 Ableitungen

oken‑ als Erstglied (4 von 4)

okenen

KöblerMnd

oke·nen

okenen , sw. V. Vw.: s. ȫken (1)

Oken, Lor

DWBQVZ

oken·lor

O--- allgemeine naturgeschichte für alle stände. Stuttgart 1833—41. VII in XIII. — QV V —. O---

ôken(shol)

MNWB

oken·s·hol

ôken(shol) , -schol Öffnung in der Abseite? (Lüb. Zust. 3, 196).

oken als Zweitglied (30 von 71)

sproken

KöblerMnd

*sproken , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gesprochen Vw.: s. ōlt- Hw.: vgl. mhd. *sprochen? E.: s. sprēken (1), sprȫke W.: s. nhd. -sprochen, (Part…

troken

KöblerMnd

*troken , sw. V. nhd. Futter (N.) (2) am Oberzeug annähen? Hw.: s. troket E.: Herkunft ungeklärt?

afkōken

MNWB

afkōken , swv. , abkochen.

ansoken

KöblerMnd

ans·oken

ansoken , sw. V. Vw.: s. anesȫken* (1)

besoken

KöblerMnd

bes·oken

besoken , V. nhd. leugnen E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 46a (besoken)

bewîrôken

MNWB

bewîrôken , swv. , beweihräuchern.

fluoken

KöblerAnfrk

flu·oken

fluoken , sw. V. (1) nhd. fluchen ne. curse (V.) ÜG.: lat. maledicere MNPs Hw.: vgl. as. flōkan*, ahd. fluohhōn*, fluohhēn* Q.: MNPs (9. Jh.…

geroken?

KöblerMnd

gero·ken

geroken? , sw. V. Vw.: s. gerāken L.: Lü 118b (geroken)

gesprōken

MNWB

~gesprōken s. ōltsprōken. —

half(ge)brōken

MNWB

*° half(ge)brōken , die pd. Muttersprache mit vēlen ukerwendischen h. wōrden schenden mit halbfremden, ausländischen Brocken schänden.

indôken

MNWB

ind·oken

° indôken (-doecken) , stv. , einbeulen (als Körperverletzung), den kop (de bunken) i. (Ostfries. Rqu. ed. Borchling pass.).

jârkôken

MNWB

jar·koken

° jârkôken , swv. , zu Weihnachten um jârkôken bitten (Gött. Stat. 19).

kindôken

MNWB

kind·oken

° kindôken , swv. , das Kinn mit einem Tuche bedecken (SL).

kloken

KöblerMnd

klo·ken

kloken , sw. V. Vw.: s. klōken*

¹krōken

MNWB

kro·ken

1 krōken , krāken , swv. , falten, 1. Part. Prät. gekrōket mit Runzeln bedeckt, faltig (SL). °2. krōket werk gefältelte Arbeit? (Stieda-Mett…

Lîmhôken

Wander

lim·hoken

Lîmhôken Et äs e Lîmhoken 1 . ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 32, 19. 1 ) Lehmhaken, ein matter, schläfriger Mensch.

mânkôken

MNWB

mank·oken

° mânkôken mit Mohnsamen gebackener Kuchen (Zs. Schl.-H. Gesch. 49, 81). —

pannekôken

MNWB

panne·koken

° pannekôken (-kocken) , swv. : 1. schlemmen , gep.-et geschlemmet gepanketêret und ên gût mö̂tlîn gehat (Nic. Gryse Spegel X 1 ∨ ). — 2. si…

ploken

KöblerMnd

ploken , sw. V. Vw.: s. plücken (1)

revekoken

KöblerMnd

revekoken , Pl. Vw.: s. rēvekūten

rü̂kekôken

MNWB

ruk·e·koken

*° rü̂kekôken , m. : wohlriechendes Backwerk ? (Nd. Jb. 43, 79: Braunschweig 1575).