Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nebenbei adv.
nebenbei , adv. wie beineben, vergl. nebstbei. 1 1) örtlich, in unmittelbarer seitennähe wovon. mhd. enëben bî, neben bî: enebene bî dem mere. h. Ernst 4819 Bartsch; der alte gerne wolte nebent bî dem esel gân. Boner 52, 21 ; nhd. es werde aber das glück allezeit nebenbei laufen. Schweinichen 1, 237 ; an dem eszsaal nebenbei versteckt ihr sie ( die dragoner ). Schiller 12, 362 ( Wallenst. tod 5, 1); ( er ) warf sich auf die verhaszte streu, und sein gefährte nebenbei. Langbein (1854) 1, 185 ; eine quelle flieszt nebenbei über steine herab. Freytag handschr. 1, 101 . 2 2) neben der hauptsache, …