Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nässe f.
nässe , f. , ahd. naʒʒî, naʒî, neʒi, mhd. neʒʒe, das naszsein und die nässende feuchtigkeit: die nesse, feuchte, mador Maaler 305 a , nässe Stieler 1335 ; wil die luft bald näsz erwecken. Logau 1, 3, 86 ; die erde wird erquickt, und was durch näss erstickt, das wird nu wieder leben und reife früchte geben. P. Gerhard 6, 44 Gödeke; die ganze nacht in frost und nässe durchgewacht. Wieland 18, 219 ; der regen strömt vom himmel .. die schwalbe fliegt und zwitschert durch die nässe. Lenau (1880) 2, 213 ; und trocknen wird die zeit die eitle nässe des auges, das in schwärmereien schwimmt. 2, 304 ; n…