Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachtrab m.
nachtrab , m. 1 1) das nachtraben: ach! nichts begleitete mich .. ich vermiszte den nachtrab meines treuen schwatzhaften Johann. Thümmel (1839) 1, 221 . 2 2) die nachhut eines heereszuges, die arrièregarde, gegensatz zu vortrab: nachtrab, acies postrema. Stieler 2297 ; der nachtrab ist der theil der armee, welcher, wenn ein marsch angetreten wird, zuletzt marschiret, das zurückbleiben und ausreiszen verhindert, und der im marsch begriffenen armee den rücken frei hält. Eggers kriegslex. 1, 107 ; wo der vortrab des morgens aufbrach, rückte abends das mittel ein, welches am folgenden tage dem nac…