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nachäffen

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
9 in 8 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

nachäffen

nachäffen

Affe m. exotisches Tier, dem durch seine mehr oder minder große Menschenähnlichkeit schon früh besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Durch reisende Kaufleute wird es den Germanen bekannt. Sein Name, den germ. und slaw. Sprachen gemeinsam, ist unbekannten Ursprungs. Ahd. affo (9. Jh.) mit den femininen Formen affa, affin, affinna, mhd. affe, asächs. apo, mnd. āpe, mnl. āpe, aep, nl. aap, aengl. apa, engl. ape, anord. api, schwed. apa, daneben tschech. opice, serbokr. ȍpica. Einige halten für das Germ. kelt. (Schrader Reallex. 1 (1917/23) 17), andere slaw. Vermittlung (de Vries Nl. 4) für wahrscheinlich, während Vasmer 2, 271 für die Entlehnung von ahd. affo ins Slaw. eintritt. – äffen Vb. ‘nachahmen, irreführen, zum Narren halten’, mhd. frühnhd. (bis ins 17. Jh.) effen ‘zum Narren machen’; vgl. mhd. affen ‘zum Narren werden’ und mnd. āpen ‘zum besten haben, verspotten’; auch nachäffen Vb. ‘nachahmen’ (wie ein Affe), nachaffen (16. Jh.). affig Adj. ‘eitel, albern’ (Mitte 19. Jh.); vgl. mhd. affeht, affehtic, affenlich, effenlich ‘töricht’ (zu mhd. affe ‘Affe’, übertragen ‘Tor’). äffisch Adj., älter affisch ‘affenartig, eitel, albern’ (Ende 15. Jh.); vgl. mnd. āpisch ‘töricht, närrisch’. Affenliebe f. ‘blinde, übertriebene Liebe’ (Anfang 17. Jh.).
1274 Zeichen · 58 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nachäffen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Nachäffen , verb. reg. act. ohne Besonnenheit, d. i. Reflexion, nachmachen, oder in unähnlichen Umständen ähnlich handel…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nachäffen

    Goethe-Wörterbuch

    nachäffen überwiegend mit AkkObj, vereinzelt mit DatObj; leicht pejor a einen Menschen bzw dessen Eigenheiten mit dem Ef…

  3. modern
    Dialekt
    nachäffenschw.

    Pfälzisches Wb.

    nach-äffen schw. : wie schd., nooch-, nooäffe, s. nach [verbr.]; vgl. nachmachen 1. Du brauchscht dere net alles noochzu…

  4. Sprichwörter
    Nachäffen

    Wander (Sprichwörter)

    Nachäffen Einem nachäffen. Zum Unterschiede von nachahmen, im Sinne des Goethe'schen Spruchs: »Und wie er sich räuspert …

  5. Spezial
    nachäffen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    nach|äf|fen vb.tr. (höhnisch oder scherzhaft) asmaté (-ta), sbefé (-fëia), scimioté (-tëia), fá do, coiené (-na).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nachaeffen

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Zerlegung von nachaeffen 2 Komponenten

nach+aeffen

nachaeffen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — nachaeffen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „nachaeffen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nachaeffen/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „nachaeffen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nachaeffen/pfeifer_etym. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nachaeffen". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nachaeffen/pfeifer_etym.
BibTeX
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