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Mult

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
4 in 3 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Mult

Bd. 4, Sp. 253
Mult 1. Malter (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WarsteinWa). — 2. Teil des Kornes, den sich der Müller als Mahllohn nimmt (Frbg.) [verstr.]. ¶ WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 8,472: Malt², Molt. — Vgl.→ Måld.
210 Zeichen · 11 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mult

    Deutsches Rechtswörterbuch

    Mult, f. von lat. multa Strafe; nur in Tirol I Geldstrafe die mult zu legen hoch und nieder 1330 Schöpf,TirolId. 450 Fak…

  2. modern
    Dialekt
    Mult

    Schweizerisches Idiotikon · +2 Parallelbelege

    Mult Band 4, Spalte 215 Mult 4,215

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mult

158 Bildungen · 136 Erstglied · 21 Zweitglied · 1 Ableitungen

mult‑ als Erstglied (30 von 136)

Multacks

MeckWBN

mul·tacks

Wossidia Multacks m. Bursche: wat för ein Muultax dat woll is? Puls Hw. 22.

Multäsch

ElsWB

multa·esch

Multäsch f. 1. Plaudertasche Ensish. 2. ält. Spr. ‘Maultaschen = Maulschellen soufflets’ Martin Parl. N. 158. — Basel 72. †‘

Multan

Herder

mul·tan

Multan , feste Stadt im südwestl. Pendschab, 9 Meil. vom Indus, hat 60000 E., Moscheen und Hindutempel, beträchtliche Industrie u. lebhaften…

Multang'

MeckWB

mult·ang

Wossidia Multang' f. Maulzange des Schmiedes, bei der die Backen breit sind Pa; Gü Güstrow@Klueß Klueß .

Multa nocent

Meyers

Multa nocent (lat.), vieles (vielerlei) schadet.

Multasch

MeckWB

mult·asch

Wossidia Multasch f. Maultasche, ein Gebäck, bei dem der ausgewalzte Teig gefüllt und taschenförmig umgeschlagen wird Gü.

Multatuli

Meyers

Multatuli , Pseudonym, s. Dekker 1).

mūlteªrgen

WWB

multe·argen

mūl-teªrgen V. [ Kr. Tecklenburg Tek Bek] zu wenig zu essen auf dem Tisch haben.

Mūlteªrgerīe

WWB

mult·eargerie

Mūl-teªrgerīe f. [verstr.] 1. Menge an Speisen, an Nahrung, die nicht zum Sattwerden reicht. — 2. Schnapphäppchen ( die krfr. Städte Dortmun…

Multebêêre

Adelung

multe·beere

Multebêêre , plur. inus. der nordische Nahme eines nur in den mitternächtigen Ländern einheimischen Strauches, welcher nach dem Linnee zu de…

multede

LW

multede = LW meltede, ein Gebräude Getreides.

multen

AWB

mul·ten

multen sw. v. nhd. dial. rhein. mülten s. vv. mullen, müllen u. molten Rhein. Wb. 5,1380. 1392 u. 1249 ; vgl. ae. myldan, an. mylda ( in and…

multer

DWB

mul·ter

multer , m. n. 1 1) was von einem mahlgaste auf einmal gemahlen wird, sonst malter sp. 1511, mittellat. maldrum, moldrum: maldrum, maltrum, …

multer

FWB

1. ›Getreide- bzw. Mehlanteil, der dem Müller als Naturallohn für das Mahlen des Getreides zusteht‹.; 2. ›Anteil am Mahlgut, den der Müller …

multer 1

LexerN

multer 1 der molter Mich. M. hof 38.

multer 2

LexerN

multer 2 Thür. rd. 417. ein mässige multer vol Pract. 253.

multera

KöblerAhd

mult·era

multera , st. F. (ō), sw. F. (n) Vw.: s. muoltra

multere

KöblerAhd

mult·ere

multere , st. M. (ja) nhd. Lohn des Müllers, Gewinn des Müllers, Mahllohn ne. profit of a miller, pay of a miller ÜG.: lat. emolumentum Gl Q…

multeren

KöblerMhd

mult·eren

multeren , sw. V. nhd. „multern“, als Mahllohn erlangen, als Mahllohn annehmen Q.: WeistGr (1419) E.: s. multer (1) W.: nhd. multern, sw. V.…

Multer I

RhWB

mult·eri

Multer I = aufgerührter Satz, ein Durcheinander s. bei multern;

Multerīe

WWB

multe·rie

Multerīe f. Abziehen des Mahllohns vom Getreide ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Ka).

multerig

DWB

multe·rig

multerig , adj. faulig, schimmlig; so viel wie mulmig Campe.

Multer II

RhWB

Multer II = Maulwurf s. Moltwerf (dies M. ist eine Kürzung < Multerhauf );

Multer III

RhWB

Multer III = Mahllohn s. Molter III.

Multer IV

RhWB

Multer IV dies ‘Maulwurf’ bedeutende Wort hängt mit Mull (bei mull II) oder Mult(worm) zusammen (= Muller > Mulder > -lter ), u. zwar nach W…

mult als Zweitglied (21 von 21)

Tumult

RDWB1

Tumult m хаос, волнения (напр., политические), беспорядки, смута устар. , свистопляска, неразбериха

fuszvolkstumult

DWB

fuszvolk·s·tumult

fuszvolkstumult , m. geräuschvolle bewegung und lärm des fuszvolkes beim kampfe: so vieles rossgewieher muthgen schalles, so viel fussvolkst…

geistertumult

DWB

geister·tumult

geistertumult , m. tumult von geistern: sie wähnt', es erhübe sich geistertumult, ihr sträfliches zagen zu rächen. Bürger 65 b .

Hexentumult

GWB

hexen·tumult

Hexentumult -kreis (Mundierfehler) Genießen Sie .. der Ihnen gegönnten Ruhe und Sammlung, dagegen mein Leben .. Ihnen als wahrer H. [ &spikl…

mordtumult

DWB

mord·tumult

mordtumult , m. tumult der den mord begleitet: das enge reich ist ja dem scheuszlichen gedränge, dem bürgerlichen krieg und mordtumult zu en…

straszentumult

DWB

straszen·tumult

straszentumult , m. , ähnlich wie straszenaufstand: die entscheidung führte, ... zu heftigen straszentumulten Mommsen röm. gesch. 5 (1894) 5…

tanztumult

DWB

tanz·tumult

tanztumult , m. : verliert die hexe gar im tanztumult einen schuh, so bedeutet dieser umstand, dasz sie noch in demselben jahre den scheiter…

thatentumult

DWB

thaten·tumult

thatentumult , m. : mitten im wogenden thatentumult ( fluctibus in mediis ), in den stürmen der hauptstadt. Voss Hor. epist. 2, 2, 85 .

Tromult

MeckWB

Wossidia Tromult s. MeckWB Tumult .

tumult

DWB

tumult , m. , unruhe, unordnung, durcheinander. lehnwort aus lat. tumultus, welches auch in die romanischen und in die übrigen germanischen …

volkstumult

DWB

volk·s·tumult

-tumult , m. , auflauf, aufruhr der menge: ernsthafte volkstumulte Gentz schr. 2, 144 . —

waffentumult

DWB

waffen·tumult

waffentumult , m. kriegslärm: alle die völker aber an Donau, Nordmeer und Rhein lebten damals in selten ruhendem kriege, und von waffentumul…

wahltumult

DWB

wahl·tumult

wahltumult , m. : während die directe schriftliche wahl ... die wähler nicht einmal zu gleicher zeit im wahllokal vereinigt und wahltumulte …

waldmult

DWB

wald·mult

waldmult , f. bannwald: die erst waltmulten der dorfmaister ist von Awinger pruggen ... unzt zu der grossen pleisz. österr. weisth. 4, 110 (…

webertumult

DWB

weber·tumult

webertumult , m. : Grünhagen, der anlasz der Landeshuter webertumulte 1893 . —

Ableitungen von mult (1 von 1)

multe

Lexer

multe s. mëlde 1, molte.