Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tumult m.
tumult , m. , unruhe, unordnung, durcheinander. lehnwort aus lat. tumultus, welches auch in die romanischen und in die übrigen germanischen sprachen eingedrungen ist. von Stieler stammb. (1691) 2362 und Campe (1810) 4, 910 b wird tumult von tummeln abgeleitet; wie weit im deutschen zusammenhang mit der sippe von tummeln empfunden wird, ist schwer zu bestimmen, vgl.: der tumult hat ausgetummelt! Bürger s. w. 289 a Bohtz. um 1500 wird tumult von oberdeutschen gelehrten übernommen, verbreitet sich jedoch langsamer als das gleichzeitig durch die landsknechte über die Niederlande aus dem romanische…