Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
manschette f.
manschette , f. vorstosz des ärmels am hemd von feinem zeug; aus dem franz. manchette übernommen und im vorigen jh. noch oft in franz. schreibung ( das deutsche wort für die sache handkrause ist ungewöhnlich geblieben ), in diesem nicht mehr: im nächtgen traum hab ich mich selbst geschaut, im schwarzen galafrack und seidner weste, manschetten an der hand, als gings zum feste. H. Heine 15, 25 ; es heiszt manschetten haben für besorgnis, furcht haben, als redensart des gemeinen lebens ( ohne franz. vorbild, aber durch ganz Deutschland verbreitet. Schm. 1, 1628 Fromm. ); sie geht von der beobacht…