Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kerlchen n.
kerlchen , n. dem. zum vorigen, gesprächsweise ebenfalls viel gebraucht, zumal die derbheit von kerl darin gemildert ist und es doch von seiner kraft und frische genug hat, nd. kerlken ( z. b. Woeste volksüberlief. 38 ): einer von den jungen purschen, ein frisch wacker kerlchen ( student ). Philander 1650 2, 212 ; die frauenzimmer stiegen ein, da stunden um die kutsche der junge W., Selstadt und Audran und ich. da ward aus dem schlage geplaudert mit den kerlgens, die freilich leicht und lüftig genug waren. Göthe Werther 1775 s. 62 (kerlchen 16, 51); kerlchen genug, die sich einander fast die l…