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loech

mnd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Köbler Mnd. Wörterbuch

loech N.

loech , N.

Vw.:
s. lōch (1)
30 Zeichen · 3 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    loechN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    loech , N. Vw.: s. lōch (1)

  2. modern
    Dialekt
    Löch

    Rheinisches Wb.

    Löch -- = Leuchte (s. d.);

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loech

43 Bildungen · 40 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

loech‑ als Erstglied (30 von 40)

löchærinne

Lexer

löchærinne stf. die königskrone haiʒt auch ze latein perforata, daʒ spricht diu löchærinn Mgb. 392,1.

löchel

DWB

loc·hel

löchel , n. kleines loch: der knoten kriegt ein löchel. Böhme Aurora ( Stuttg. 1835) s. 116; vergl. dazu unten löchlein. löchel und löchelbi…

löchelchen

DWB

loechel·chen

löchelchen , n. kleines loch: du redest treflich klein ( mit verstellter stimme ), du pfeifest gewiss durch ein eng löchlichen. Weise überfl…

löchelîn

Lexer

loech·elin

löchelîn stn. BMZ dem. zu loch, löchlein Barl. Gsm. N. v. B. 149. Mgb. 392,1. Tuch. 320,25. löchelî Griesh. 1,71. löchel Mgb. 283,1 ;

Löcheln

Campe

loech·eln

Х Löcheln , v. trs . mit Löcheln oder kleinen Löchern versehen. D. Löcheln. D. — ung .

Löchelns

PfWB

Löchelns n. : ein Spiel, bei dem Klicker in eine kleine Grube geworfen oder gestoßen werden müssen [ NW-Esth Mußb BZ-Steinf GH-Freckf Sondh …

löchelstich

DWB

loechel·stich

löchelstich , m. : ( die nätherinnen ) haben angefangen .. den löchelstich zu arbeiten. Garg. 113 a .

lö̂chen(e)

MNWB

loech·ene

lö̂chen(e) (lochgen , log[h]en) , lôhe , lô (low) , f. , Flamme, Lohe, de l. des vü̂res, lichter l. in heller Flamme, lichterloh, s. noch 2 …

löchen I

RhWB

löchen I -ø- = heben s. lichten IV;

löchen II

RhWB

löchen II -ø- = spülen s. lüchen;

löchen III

RhWB

löchen III -- = erwischen, überlisten s. läuchen II;

löcher

LDWB1

loe·cher

löcher [lö·cher] adj. (löcri, löcra) 1 locker, lose 2 wackelig 3 (reugl, tënder) grießig, locker 4 (relassé) entspannt, hemmungslos, unverkr…

Löcherball

RhWB

loecher·ball

Löcher-ball Trier , Zell (auch loxbalə ) m.: ein Ballsp.; 10 cm voneinander entfernt hintereinander Löcher, soviel als Mitspieler vorhanden …

löcherbaum

DWB

loecher·baum

löcherbaum , m. ein baum der gewöhnlich fünf löcher hat oder so viel tröge bildet, worin bei den papiermachern die lumpen mit dem geschirr z…

Löcherblauhaube

RhWB

Löcher-blauhaube (s. S.) Zell (veralt.) f.: H. der Frauen, mit durchbrochenen, blaugefärbten Verzierungen versehen.

löcherchen

DWB

loech·erchen

löcherchen , n. , pluralform zu der nicht gebräuchlichen singularform löchchen, für die löchelchen oder löchlein ( s. d. ) gebraucht wird: (…

löcherer

DWB

loech·erer

löcherer , m. der name einer besondern art senkler, welche die stifte mit einem loche befestigen, zum unterschiede von den umlöcherern, welc…

löchericht

DWB

loche·richt

löchericht , löcherig , adj. mit löchern versehen. 1 1) die früheste form ist löchericht, mhd. lochereht, löchereht: porosus locherecht, loc…

löcherig

Pfeifer_etym

loche·rig

Loch n. ‘offene Stelle, Öffnung, Spalte, Vertiefung, Lücke’, ahd. loh ‘Verschluß, Versteck, Höhle, Loch, Gefängnis’ (8. Jh.), mhd. loch ‘Ver…

Löcherkraut

RhWB

loecher·kraut

Löcher-kraut -kruk Köln-Stommeln n.: sibbenonsibbzig L. Hartheu, hypericum perforatum.

löcherlich

DWB

loech·erlich

löcherlich , adj. wie löchericht: cavernosus holechtig, löcherlich Frisius bei Dief. 108 a ; löcherlich gefäsz, vas pertusum Stieler 1103 .

löchern

DWB

loech·ern

löchern , verb. ein loch oder löcher machen; als frequentativ gebildet und mehr gebraucht als lochen ( s. das ): foraminare locheren. Dief. …

löcherung

DWB

loche·rung

löcherung , f. perforatio: so in den blatern ein löcherung geschehe oder in nieren. Paracelsus opp. 1, 766 C ; bergmännisch löcherung der du…

Ableitungen von loech (3 von 3)

Gelöch

PfWB

Ge-löch n. : ' unebenes Gelände mit vielen Löchern ', Gelech (gəleχ) [ KU-A'glan ]. Rhein. V 516 .

Gelöche

RhWB

Ge-löche -lęχ Wend-Baumholder Dörrenb Sg. t. n.: schluchtenreiche Stelle im Gebirge; unebenes, muldenreiches Gelände.

Loèche

Meyers

Loèche (spr. lŭäsch, L.-la-Ville und L.-les-Bains ), s. Leuk .