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Lee

mnd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
15 in 7 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
12
Verweise raus
8

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Lee f.

Lee f.

Lee f. ‘dem Wind abgekehrte Seite (eines Schiffes)’, aus nd.-nl. Seemanssprache im 17. Jh. ins Hd. aufgenommen (unter Einfluß des Nl. zunächst auch Ly und Ley). Mnd. , nl. lij ‘Schutz, dem Winde abgekehrte, gegen den Wind geschützte Seite’, asächs. hleo m. n., hlea f. ‘Schutz, Obdach, Decke’, anord. hlē ‘Schutz, Leeseite’, schwed. ‘Leeseite’, aengl. hlēo ‘Schutz, Obdach’, engl. lee ‘Schutz, Obhut’ (die Bedeutung ‘Leeseite’ aus dem Anord. entlehnt) führen auf germ. *hlewa- und stehen ablautend zu der unter lau (s. d.) dargestellten Wortgruppe.
553 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    leeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    lee , F. Vw.: s. lē (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    LeeDas

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Das Lee , o. Umend. u. Mz . gl. in des Seefahrt, diejenige Seite eines Schiffes oder einer andern Sache, welche unter de…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lee

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +7 Parallelbelege

    Lee , Leeseite , in der Schiffersprache die dem Winde abgekehrte Seite (unter dem Winde), das Gegentheil von Luv; L. seg…

  4. modern
    Dialekt
    Lee

    Mecklenburgisches Wb.

    Lee s. Lei 1 ; Lei 3 ; Lei 4 .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lee

215 Bildungen · 156 Erstglied · 58 Zweitglied · 1 Ableitungen

lee‑ als Erstglied (30 von 156)

Lēebōrt

Adelung

lee·bort

Das Lēebōrt , des -es, plur. die -e, in der Seefahrt, das linke Bort des Schiffes, die Schiffsseite unter dem Winde, welche auch das Bakbort…

Leech

Adelung

Das Leech , im Hüttenbaue, S. Adelung Leg .

leecman

KöblerMnd

leecman , M. Vw.: s. leiichman*

Leed1

MeckWB

Leed 1 , Leid n. Leid: Led das Leid Mi 49 b ; 'deslve hefft em dat gebrande leedt angedan' Gry. Lb. 1, E 2 a ; denn' mag ick de Leed nich a…

Leed2

MeckWB

Leed 2 Lied s. Leid.

Leeddrager

MeckWB

Leeddrager m. Leidtragender: Reut. 2, 36.

leede

DWB

leede , s. lehde .

leeden

KöblerMnd

lee·den

leeden , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. lēden (3)

Leedkram

MeckWB

Leedkram m. unbedeutende Verletzung oder Erkrankung (1885) Wi Meckl .

Leeds

Herder

Leeds (Lihds), engl. Manufakturstadt in der Grafschaft York, durch Kanäle und Eisenbahnen mit Liverpool u. London verbunden, Hauptplatz der …

leedsam

MeckWB

leedsam leidend, mißvergnügt: du sühst jo so leedsam ut N. Monschr. 5, 272.

Leeds Castle

Meyers

Leeds Castle (spr. līds kaßl), s. Maidstone .

Leeds-Liverpoolkanal

Meyers

Leeds-Liverpoolkanal , eine der großartigsten Kanalanlagen von England, 1770–1816 mit einem Kostenaufwand von 2 Mill. Pfd. Sterl. erbaut, ve…

Leedsnacker

MeckWB

leeds·n·acker

Leedsnacker m., dazu f. -snackersch jem., der durch Abraten (leed maken, leed snacken) unter Verleumdung des abwesenden Teils menschliche Ve…

Leedspräker

MeckWB

Leedspräker m. a. Spr. Verleumder: 'van solcken leidtsprekeren' (Ro 1557) Jb. 19, 77.

leeffdag

KöblerMnd

leeffdag , M. Vw.: s. lēvedach*

leefh

KöblerMnd

leefh , Pl. Vw.: s. lēfhȫvede

leefhebbelīk

KöblerMnd

leefhebbelīk , Adj. Vw.: s. lēfhebbelīk

leefhebbære

KöblerMnd

leefhebbære , M. Vw.: s. lēfhebbære*

leefhēt

KöblerMnd

leefhēt , F. Vw.: s. lēfhēt

leefkōsen

KöblerMnd

leefkōsen , sw. V. Vw.: s. lēfkōsen (1)

leeflīchēt

KöblerMnd

leeflīchēt , F. Vw.: s. lēflīchēt

leeflīk

KöblerMnd

leeflīk , Adj. Vw.: s. lēflīk (1)

leefmōdich

KöblerMnd

leefmōdich , Adj. Vw.: s. lēfmȫdich

leefmōt

KöblerMnd

leefmōt , M., F. Vw.: s. lēfmōt

lee als Zweitglied (30 von 58)

Gelee

RDWB1

Gelee n желе, мармелад

allee

DWB

allee , f. ambulatio inter arbores, it. viale, engl. alley neben walk, ein, wie promenade, uns erst im vorigen jh. zugebrachtes wort, an sic…

Assemblēe

Adelung

Die Assemblēe , (dreysylbig, sprich Assambleh,) plur. die -n, (viersylbig,) ein aus dem Französischen entlehntes Wort, eine Versammlung vorn…

Bastardklee

Adelung

bastard·klee

Der Bastardklee , des -s, plur. inusit. eine Art Klee mit doldenförmigen Blumenköpfchen, viersamigen Hülfen, und einem aufsteigenden Stamme;…

biberklee

DWB

biber·klee

biberklee , m. trifolium fibrinum, poln. bobrek, falsch fieberklee.

Bisamklee

Adelung

bisam·klee

Der Bisamklee , (dreysylbig,) des -s, (viersylbig,) plur. inus. eine Art Klees, welche nach Bisam riecht.

далее

RDWB2

далее перен. dann, außerdem (nicht "weiter" oder "ferner") далее требуется вспомнить - dann müssen wir noch erwähnen не далее как идиом. - e…

erdbeerklee

DWB

erdbeerklee , m. trifolium fragiferum.

fieberklee

DWB

fieber·klee

fieberklee , m. menyanthes trifoliata, bitterklee. für biberklee 1, 1807.

galee

DWB

galee , u. ä., galeere, ital. span. galea. 1 1) galee war bis ins 17. jh. und länger die herschende form ( schon mhd. auch galê Lexer 1, 728…

gauchklee

DWB

gauch·klee

gauchklee , m. oxalis acetosella Nemnich, wie kuckuksklee, gauchampfer.

Geißklee

Adelung

geiss·klee

Der Geißklee , des -s, plur. inus. ein niedriges Staudengewächs mit schönen gelben Blumen und Schoten, wovon einige Arten in Oberdeutschland…

Gelee

Pfeifer_etym

Gelee n. ‘eingedickter, gallertartiger Frucht- oder Fleischsaft’. Anfang des 18. Jhs. wird gleichbed. frz. gelée als Fem. übernommen (Neutr.…

güldenklee

DWB

guelden·klee

-klee , guldenklee, m., teilweise für den gelbblühenden steinklee ( melilotus officinalis ) gebräuchlich, bezw. für lotus corniculatus, s. N…

hasenklee

DWB

hasen·klee

hasenklee , m. name mehrerer pflanzen, oxalis acetosella, sauerklee; trifolium arvense, katzenklee; gelber hasenklee, anthyllis vulneraria; …

herzklee

DWB

herz·klee

herzklee , n. oxalis acetosella, sauerklee, hasenklee. Nemnich 3, 829 .

honigklee

DWB

honig·klee

honigklee , m. trifolium melilotus, gemeiner steinklee. Nemnich 4, 1478 . kleiner gelber honigklee ist lotus corniculatus, der wilde steinkl…

hopfenklee

DWB

hopfen·klee

hopfenklee , m. trifolium flore lupuli, eine art klee die wie hopfen blüht. Frisch 1, 466 a .

hühnerklee

DWB

huhn·er·klee

hühnerklee , m. thymus serpyllum, quendel: serpillus vel serpillum, herba, kleiner costentz, quendel, hunerklee, hunerserb, hunerkol. glosse…

hēitlee

KöblerMnd

hēitlee , F. Vw.: s. hēitlē

Igelsklee

Adelung

igel·s·klee

Der Igelsklee , des -s, plur. inus. eine Art des Klees, dessen Samenknöpfchen nach der lichtgelben Blume stachelig und so rauch wie ein Igel…

Ableitungen von lee (1 von 1)

Gelee

Pfeifer_etym

Gelee n. ‘eingedickter, gallertartiger Frucht- oder Fleischsaft’. Anfang des 18. Jhs. wird gleichbed. frz. gelée als Fem. übernommen (Neutr.…