Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kutze m.
kutze , m. gleich kauz, s. dort; den kutzen streichen, schmeicheln, s. sp. 369 ( vgl. keuzeln und DWB kitzeln I, 4, c ), noch im 18. jahrh.: am ende ists einem jeden ehrlichen kerl, und einem dichter mehr als jedem andern, besser, wenn er sein verdientes brot im schweisz seines angesichts isset, und dafür keinem August hofiren und keinem angeblichen Mäcen den kutzen streichen musz. Wieland ausgew. briefe 3, 296 ; pralen, verläumden, heucheln, hofiren, den kutzen streichen und scharren im mist. ders. liebe um liebe, teutsch. Merkur 1776 2, 124 ( nachher entfernt ), in der anm. mit belegen aus K…