Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kribbeln
kribbeln , ablautend zu krabbeln, dem vocal entsprechend mehr ein kleines ' krabbeln ', haupts. nordd. und md., wie krabbeln eben auch. daneben kriebeln ( so Frisch , Adelung ), wie krâbeln neben krabbeln ( s. d. I, b ), es mag gleich mit hierher gezogen werden, da in dem ältern kribeln länge oder kürze nicht zu unterscheiden ist und beide vielleicht auch erst nhd. sich schieden; kriebeln gibt z. b. Kehrein aus Nassau. Schon im passional erscheint kribeln: swie daʒ kribelt in der brust. 667, 24 K., vom kitzel der sinnenlust ( wie krabbeln 3, d ). nd. kribeln, kribbeln, kriweln, nl. bei Kil. kr…