Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krällen
krällen , krellen , kratzen u. ä. I I. Alter, bedeutung, heimat. I@1 1) mhd. krellen, ahd. chrellan ist wahrscheinlich nach folg. bechrellen, erchrellen im 12. jh.: der tôt ime nâhit, sîn übermuot fellit, der tôt in bichrellit. fundgr. 2, 80. 1, 196 , erchrellit in Diemers gen. 111, 17 , der tod wie ein raubthier packt ihn mit seinen klauen. In dieser jetzt ungebräuchlichen bed. gibt doch noch Stieler 701 grellen, die klauen einschlagen, damit packen; über dieses gr- s. unter kralle a. e. auch Schottel 1329 hat nur grellen, M. Kramer 1787 neben krellen. I@2 2) die nhd. herschende bed. ist: kre…