Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
köchin f.
köchin , f. coqua, ahd. mhd. fehlend. 1 1) zuerst bezeugt im 15. jh.: kochin, popina ( vgl. DWB kochmagd ). voc. 1482 r 1 b , s. auch unter 2, b; dagegen im voc. inc. teut. nur kocherin ( wie sl., poln. kucharka, lit. kukarkà u. s. w. ), aber auch nl. kockinne bei Kilian. vocc. ex quo geben focaria als kochin, köchin Dief. 241 a ( andere das. als bule, kebeswip), bei Maaler 247 a ist diesz lat. wort köchin oder källerin, wie es die priester habend, bei Frisius 573 a köchin, concubin, mätz ( vgl. kellerin 3, pfaffenköchin): sehr schwerlich kan ein unlauterer priester sein köchin verlassen, vil …