lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Knül

nur Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
3 in 3 Wb.
Sprachstufen
1 von 16
Verweise rein
2
Verweise raus
1

Eintrag · Westfälisches Wb.

Knül m.

Bd. 3, Sp. 820
Knül m. 1. Beule, Schwellung (am Körper, an der Baumrinde (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh)) [Kr. BrilonBri Wal]. — 2.1. Hügel, Anhöhe [Lippe Hal]. — 2.2. Ackerstück mit tonigem Boden (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). — 3. Baumstumpf [Wie, verstr. Bie]. De Knülle utruarn (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@SundernSu). — 4. Kopfweide (Frbg.) (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GroppelGr). — 5. zusammengepresste Menge weichen Stoffs (Lippe WWB-Source:219:OesterhOesterh). — 6.1. auffällige Frauenfrisur (Frbg.) (Kr. MindenMin Kr. Minden@WersteWe). — 6.2. Haarknoten (Frbg.) [Kr. WarendorfWdf Wbg]. En Knüll dräggen (Kr. WarburgWbg Hh). ⟨Knül ‘Beule’, ‘Hügel, Anhöhe’, ‘zusammengepresste Menge’, ‘Haarknoten’; aber: Knul (Pl.: Knülle) ‘Stumpf’, ‘Beule’; Knülle ‘Kopfweide’. — Genus: m. [verstr.], n. ‘Beule’ (Kr. BrilonBri Ob)⟩ ¶ WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 7,584: Knullen, Knüllen, Knull, Knüll.
676 Zeichen · 33 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. modern
    Dialekt
    Knuel

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Knuel -ü- s. Klugen .

Verweisungsnetz

6 Knoten, 3 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Kompositum 3 Sackgasse 3

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knuel

31 Bildungen · 31 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

knuel‑ als Erstglied (30 von 31)

knülbern

RhWB

knuel·bern

knülbern -ølw- Altk-Hellert schw.: etwas kn., knittern. — Abl.: die Knölwerei, dat Geknölwer.

Knülbes

RhWB

knuel·bes

Knülbes -ø·l.w-, –e-, Pl. -əsə Goar-Udenhsn , uMos u. Kobl (rrhn.) m.: 1. a. kleiner Junge, Knirps. — b. eigensinniger, streitsüchtiger Mens…

Knülch

Pfeifer_etym

Knülch Knilch m. nur umgangssprachlich (vor allem nordd., nordwestd. und md.) ‘unangenehmer Mensch’ oder überhaupt in lässig-lockerer Rede ‘…

knülen

RhWB

knülen -ȳ- = mit Lehm bewerfen, Schneeballen w., unverschämte Preise fordern, kleines Schläfchen halten s. knäulen;

Knüles

RhWB

Knüles -ȳ- = Knirps, Starrkopf, dicker Kopf s. Knäules;

knülle

DWB

knülle , m. ein unkraut im getraide, mhd. wb. 1, 854 b ( s. oben 2, 559 unten ) : zizania, knülle, lülleche ( lolch ). Mones anz. 8, 398, 13…

knüllen

Pfeifer_etym

knuel·len

knüllen Vb. ‘knittern, knautschen, zusammendrücken, Druckfalten bilden’, mhd. knüllen ‘stoßen, (er)schlagen’, frühnhd. ‘schlagen, prügeln’, …

Knüller

Pfeifer_etym

knuel·ler

Knüller m. ‘sensationelle Sache, Schlager, Reißer’, auch Kniller (20. Jh.). Aus jidd. Kneller ‘Schlager’, zu jidd. knellen ‘schlagen, knalle…

Knülles

RhWB

knuel·les

Knülles -ləs, Pl. -əsə(n) m.: 1. persönl. a. -e- dicker, derber, plumper, tölpelhafter Kerl Trier-Züsch , Prüm ; -ø- Altk-NFischb , Neuss , …

Knülleschen

RhWB

knuell·eschen

Knülles-chen -i·l.əsχən, Pl. -χər Trier-Eitelsb m.: Strafbefehl, Protokoll; s. Knüllen.

Knüllgebirge

Meyers

knuell·gebirge

Knüllgebirge , Berggruppe in der preuß. Provinz Hessen-Nassau, zwischen der Fulda und Schwalm, besteht in weitester Ausdehnung aus Buntsands…

Knüll I

RhWB

Knüll I -ø·l. = Erdvertiefung s. Knülle.

knüllig

MeckWB

knüllig zerknüllt, zerknittert, zerdrückt Mi Nachl.; Jeppe 92; vom berauschenden Getränk kräftig, stark: De Grock schmeckt würklich hellisch…

Knüll II

RhWB

Knüll II -l, Pl. -·l.ə(n) das Wort nur vereinzelt; s. auch -ȳ- bei Knäul; -ęilən, –ęlən bei Knäulen m.: 1. -e·l.χə Knäuel (Garn), zusammenge…

Knüllkopf

RhWB

knuell·kopf

Knüll-kopf -ylkǫp MGladb-Rheind ; -el- Malm-Grüffl m.: 1. verächtl. dicker K. — 2. übertr. leicht vergesslicher Mensch.

knüllung

DWB

knuel·lung

knüllung , f. corrugatio, plica: wenn ein zeug zerknüllt ist, müssen die knüllungen mit dem biegeleisen wieder ausgemacht werden. Stieler 99…

knülmern

RhWB

knuel·mern

knülmern -ø- Altk-Herdrf schw.: etwas kn., zerknittern, meist ver-. — Abl.: die Knölmerei, dat Geknölmer.

knülpern

RhWB

knülpern -elb- Simm-Leideneck schw.: an etwas kn., schnuppernd beissen, nagen, bes. von Pferden. — Abl.: die Knelberei, dat Geknelber.

Knülsch

RhWB

knuel·sch

Knülsch Sg. t. m.: 1. das Zerknittern, das Verunstalten, Herummatschen RRip. — 2. Morast Eup-Lonzen .

Knülsche

RhWB

knuel·sche

Knülsche -øltš [ -tšə Berg. ö. Ürd.-L.], Pl. -tsə(n) f.: Falte im Stoffe; zerknitterte Masse.

knülschen

RhWB

knuel·schen

knülschen das Wort ist rrhn. geschlossen im RRip u. Berg (nicht Waldbr ) bis Sol , Lennep , lrhn. von Eusk-Zülp über Bo , Köln-Weiler , Grev…

knülschig

RhWB

knülschig Adj.: zerdrückt, zerknittert.