Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keien
geheien , keien , ein altes wort mit überaus merkwürdiger geschichte, nubere, coire, stuprare, vexare, angere, molestare, prosternere, ruere, corrumpere, bedeutungen, die, so weit sie zum theil aus einander liegen, sich an dem faden des einen wortes und begriffes aufgereiht haben, theilweis unerquicklich bis ins ekelhaft abscheuliche, aber tief eingewachsen in die sprache, und auch wieder zum harmlosen zurückgekehrt. 1 1) 1@a a) ahd. vom stamme hî (hîw), der uns noch in heirat greifbar nahe liegt, in doppelform hîan oder hîjan und hîwan, verstärkt gihîan oder gihîjan ( auch gihîgan) und gihîwa…