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Grummet

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
14 in 14 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Grummet

Bd. 2, Sp. 1450
Grummet Nahe, Hunsr, Ottw, Saarbr -umet, –o- [Birkf -ǫu-]; Saar bis NWSaarbg -ū:-, –ōu-, –o·u.- [Saarl-Niedaltorf -ø·y.-]; dann NWSaarbg, Trier [Trier-Stdt -omət] bis Koch, Wittl, Bitb, Daun, Prüm bis Malm einschl. -o·u.m, –ū:-, –ō:-, –o-, südl. der Mos hier u. da bis Birkf reichend [Prüm-Büdesh Oos jrū:mət; Prüm-Densborn Hallschlag -ō:-]; Kobl, May; Neuw, Altk -ō:mĭχ [-:- in Neuw, Altk hier u. da; -ū:- Altk-Friesenhg, May-Polch; šrō:- Aden-Bodenb, Ahrw-Fronr; grō:məχt Altk-Birken Betzd Mudersb, Waldbr-Morsb] lrhn. über Aden, uAhr, SRheinb, rrhn. über OSieg bis Waldbr-Dattenf Rossel; n. davon -ō:məreχ uAhr, Bo, WSieg; sonst Rip -ō:mət [-o- Monsch, Aach]; Siegld, OBerg -ō-, –ū- [-ou- Gummb-Dieringhsn Rodt Müllenb Marienhg; -ouməlt Gummb-Dümmlinghsn Hesselb Rebbelr Wiehl; -ōmən Gummb-Hombg Nümbrecht, Wippf-Hardt, MülhRh-Marienlinden; -umənt Waldbr - Wildbg (auch Daun-Gerolst šrō:mənt); NBerg -omət [-ū:- Wermelsk; -ou- Lennep-Kräwinkelerbrück] u. in Elbf, Mettm, Sol, Düss, Lennep -ū(:)nə(r)t, –ō:-, -ū·ə.-, –o- [-ounərt Lennep-Radevormwald, Wippf-Kreuzbg; jrum Mettm-Velbert; xront Lennep-Dhün, Rees-Esserden]; Eup -o·u.m; SNfrk -omət [Geilk-Bracht -mərt (auch Monsch-Rohren); Kemp-Süchteln Lobberich, Kref-Grefr Linn, Neuss-Büderich Kaarst, MGladb-Viersen -onət; Kref-Lank -y-; Kemp-Stdt -unərt]; dem Klevld fehlt das Wort, dafür Nohöj, twedde Schnett, dies schon statt Gr. hier u. da in Grevbr, Neuss, Kref, Kemp, Heinsb, Erk; vereinzelt Klevld, Ruhr No(r)gras, No(r)madd, Herstheu, No(r)schnitt Sg. t. m.: 1. wie nhd.; de Gr. machen; em Gr. sen in der Zeit der Gr.ernte. RA.: Vell Gras, wennig Gr. Malm-Weywertz. Wer will here (hören) de Gr. krache, muss en an Barthelemä (Bartholomäus) mache Rhfrk. Am 2. September, da flege de Benn (Bienen) op de Hurd; da mäh mer Gr., da mog e lang sin or kurt Siegld-Weidenau. De miht (mäht) für Heu (Gras) on henge Gr. er lässt beim Mähen Büschel Gr. stehen Monsch-Zweifall, Rheinb-Wald. De Gr. muss mer of em Reche dir mache Mayf, Westerw. Wammer von der Hed (Wahner Heide) de Schöss hürt halle, würd bal Ren (Regen) en de Gr. falle Sülzt. Sen de rut Schnecken vill of dem Gr. se seihn, rent's (regnet es) den annern Dag Merz-Noswendel. Se gönt e jene Gr. haben Überfluss, freuen sich sehr Aach, Eup. De Gr. wiəsst (es-gewasse) (wächst) (em) durch (över) et Heu (Maiheu Sol, Düss; Gras) das jüngere Kind heiratet vor dem ältern; eine spätere Arbeit wird vorher geleistet, u. eine zeitgemässe bleibt liegen; das Ei ist klüger als die Henne Rip, Berg, Eup; se machen de Gr. fir em Hei Neuw-Datzeroth, May-Rieden, Siegld. Der frisst wie e Geiss de Gr. Saarbr-Holz. Gras, Gras, Gr., de Huhner plecken de Blumen, den Hahnen peckt den Dreck; git mer e gut Steck Speck, do gohn ech van der Dir eweg! Fastnachtsld. Prüm-Duppach. — 2. grō:mət das beim Hecheln des Flachses (Hanfes) Abfallende, die Vorstufe des Groft Trier-Beschd Welschbillig. — 3. -ǫ- September Erk (veralt.).
3007 Zeichen · 57 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grummet

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Grummet , des -s, plur. car. in der Landwirthschaft, dasjenige Gras, welches auf zwey- und dreymähdigen Wiesen nach …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grummet

    Goethe-Wörterbuch

    Grummet ‘Grummt’ B23,409,20 JO’Donell 24.7.13 das nach der ersten Mahd nachgewachsene, im Spätsommer nochmals geschnitte…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grummet

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grummet ( Grumt , in Süddeutschland und der Schweiz Emd ), dasjenige Trockenfutter, das nach der ersten oder eigentliche…

  4. modern
    Dialekt
    Grummetm.

    Lothringisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Grummet [grumət Fo. ; groum D. Si. ] m. Grummet, zweiter Schnitt Gras: der G. isch schon ringefahr.

  5. Sprichwörter
    Grummet

    Wander (Sprichwörter)

    Grummet Das Grommet muss me' of d'n Reche dörr mach'. ( Meiningen. ) – Frommann, II, 411, 122. [Zusätze und Ergänzungen]…

  6. Spezial
    Grummet

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Grum|met n. (-s) artigöi m. ▬ das Grummet mähen sié l’artigöi.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grummet

49 Bildungen · 47 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von grummet 2 Komponenten

grum+met

grummet setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

grummet‑ als Erstglied (30 von 47)

Grummetarn

SHW

Grummet-arn Band 2, Spalte 1487-1488

Grummetgras

SHW

Grummet-gras Band 2, Spalte 1487-1488

Grummetärn

SHW

Grummet-ärn Band 2, Spalte 1487-1488

Grummetbände

RhWB

Grummet-bände -ō:mətsbE:nt Schleid f.: Wiese, die bes. guten Grummet liefert.

Grummetboden

Campe

grummet·boden

Der Grummetboden , des — s, Mz. die — böden , ein Heuboden, auf welchem das Grummet verwahrt wird.

Grummeterne

PfWB

grumme·terne

Grummet ✝ -erne f. : 'Grummeternte', Grummetäärn [verbr. Gal]. Südhess. II 1487 . —

Grummethärke

RhWB

Grummet-härke jroməthęrək MGladb f.: -rechen.

Grummethaufen

PfWB

grummet·haufen

Grummet-haufen n. : 'zum Trocknen auf Haufen gesetztes Grummet', -haufe [ KU-Schmittw/O ]; meist Dim. -haiⁿfelche [mancherorts nördl. WPf NP…

Grummetmachet

PfWB

Grummet-machet f. : 'Grummeternte', -machet [ ZW-Battw ]; vgl. Ohmetmachet . Die Mittagssunn macht 's meeʳscht in der G. [ ZW-Battw ]. —

grummetmahd

DWB

grummet·mahd

-mahd österr. weisth. 5, 760, 34; kurz nach der grummetmahd Kinkel erzähl. 93 ; dafür: die grommetmähe allg. dtsche bibl. 81, 697;

Grummetolder

RhWB

grumme·tolder

Grummet-older -ō:məχtsō:lər Altk-Birken m.: Aufbewahrungsort des Grummet im Hause oder über dem Stallniederlass.

grummet als Zweitglied (2 von 2)

Aftergrummet

DRW

after·grummet

Aftergrummet Nebenform aftlgraimat Nachgrummet, dritter Schnitt 1609 Tirol/ÖW. II 69f. Faksimile

Nachgrummet

Adelung

nach·grummet

Das Nachgrummet , des -s, plur. inus. in der Landwirthschaft, Gras, welches zum dritten Mahle gehauen und zu Heu gemacht wird; Spatheu, Herb…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „grummet". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/grummet/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „grummet". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/grummet/rhwb. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „grummet". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/grummet/rhwb.
BibTeX
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